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Keine »Irrfahrten« mehr in Richtung Watzmann: Schranke für die Schapbachstraße

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Ramsau: Keine »Irrfahrten« mehr in Richtung Watzmann: Schranke für die Schapbachstraße
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Foto: Nationalpark Berchtesgaden

Ramsau – Die für den öffentlichen Verkehr gesperrte Schapbach-Forststraße im Nationalpark Berchtesgaden wird im Bereich des Nationalpark-Eingangssteines mit einer Schranke versperrt.


Darauf einigte sich die Nationalparkverwaltung jetzt mit der Gemeinde Ramsau sowie Vertretern der Landes- und Bundespolizei, wie die Verwaltung am Freitag in einer Pressemitteilung bekannt gab.

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Grund für diese Maßnahme, die zunächst einen Probebetrieb darstellt, war das vermehrte Befahren der Schapbachstraße Richtung Kühroint durch Unberechtigte (zu unserem letzten Bericht).

In diesem Bereich war es in der Vergangenheit mehrfach zu Unfällen gekommen. Die Schranke ist vorläufig nicht versperrt und soll voraussichtlich in der Woche ab Montag, 17. Februar, aufgestellt werden.

Eine entsprechende Beschilderung wird von der Nationalparkverwaltung und der Gemeinde Ramsau angebracht.

Erst am vergangenen Wochenende musste die Berchtesgadener Polizei für fünf junge koreanische Frauen ausrücken, die mit ihrem Auto auf dem Schapbachweg aufgrund der winterlichen Verhältnisse nicht mehr weitergekommen waren. Wie ein Beamter unserer Redaktion erzählte, gäbe es immer wieder Probleme mit Autofahrern auf dem gesperrten Weg. So kam es allein zum Wochenende innerhalb von drei Tagen zweimal vor, dass Koreaner mit ihrem Auto auf dem Schapbachweg gen Watzmann fuhren.

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