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Keine Belohnung für Ringer-Kampfgeist

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Ungleicher Kampf: Gegner Andreas Kolbeck brachte neun Kilo mehr auf die Waage als Andreas Hillebrand. Fotos: Waßmuth
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Der tschechische Neuzugang Petr Zacharias machte dem Berchtesgadener Wasti Hillebrand arg zu schaffen.
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Mit einem Beinangriff, einer Schleuder und einem Einsteiger konnte Lukas Laue das Duell gegen David Prusa für sich entscheiden.

Lukas Laue (55-kg-Freistil) zeigte sein ringerisches Können durch Beinangriffe, eine Schleuder und einen Einsteiger und punktete damit seinen Gegner, den tschechischen Neuzugang David Prusa, souverän aus. Berchtesgaden ging mit 4:0 in Führung.


Die Punkte für das Schwergewicht gingen durch Stefan Moderegger ebenfalls auf das Konto der Berchtesgadener, da Geiselhöring unbesetzt war. So stand es 8:0.

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Einen aufregenden Kampf lieferte anschließend Wasti Hillebrand in der Gewichtsklasse bis 60-kg-gr.-röm. Wastis Kopfzüge verschafften ihm einige Punkte, allerdings konnte sein Gegner Petr Zacharias, ebenfalls ein tschechischer Neuzugang, besagte Kopfzüge auch mehrmals kontern. Durch diese Konter verschaffte sich sein Gegner dreimal die Oberlage, auf die mehrere Dreher beziehungsweise ein verkehrter Ausheber folgten. Somit stand es am Ende 1:4 für Zacharias.

In der Klasse bis 96-kg-Freistil erkämpfte sich Hans Preinfalk gegen Simon Eisenhut durch einige Beinangriffe und darauffolgende Oberlagen drei Punkte für Berchtesgaden. Mit einem 12:4-Zwischenstand erwartete man die nächste Partie gespannt.

Einen unangenehmen und schwierigen Gegner hatte dann Christoph Graßl mit Rifat Cengiz in 66-kg-Freistil. Eine Kopfschleuder von Cengiz und ein Konter von Graßl entschieden die erste Runde. Der junge Ramsauer blieb die ganze Zeit aktiv und standhaft, musste sich nach zwei weiteren verlorenen Runden aber doch geschlagen geben. (12:7).

In der Gewichtsklasse bis 84- kg-gr.-röm. trafen Andreas Hinterbrander und Andreas Kolbeck aufeinander. Der ungleiche Kampf endete in der dritten Runde mit einem Schultersieg des starken Kolbeck, der neun Kilogramm mehr Gewicht als der Gerer auf die Waage brachte. Dadurch holte der TV Geiselhöring zu 12:11 auf.

Im nächsten Kampf standen sich Korbinian Hillebrand und Sebastian Orban in der Klasse bis 66-kg-gr.-röm. gegenüber. Die erste Runde gab Korbi durch das Überschreiten der Mattengrenze ab, die Zweite nach angeordneter Bodenlage und darauffolgenden Drehern. Die Dritte verlief wie die Erste, Korbi gab den Punkt wiederum durch das Aus ab. So wies das Punktekonto nun 12:14 auf.

Florian Rehlegger war der Mann für das 84-kg-Freistil. Durch den hohen Gewichtsunterschied von neun Kilogramm konnte Rehlegger die Beinangriffe seines Gegners Philipp Degel nicht immer abwehren. Trotzdem ließ der Ramsauer nichts unversucht, den Kampf möglichst positiv zu beenden. Letztlich gingen drei Punkte an die auswärtige Mannschaft. (12:17).

Wie gewohnt besetzte Anderl Hillebrand die Klasse bis 74-kg-Freistil. Motiviert, weil Berchtesgaden für einen Gesamtsieg zwei Einzelsiege benötigte, startete Anderl den Kampf gegen Lukas Würstl. Durch unzählige und spektakuläre Oberlagen, einen Spaltgriff und einen Dreher holte sich Anderl seinen verdienten technisch-überlegenen Punktsieg. (16:17).

Den letzten Kampf des Abends lieferten Alexander Petersen und Alexander Kunz in der Gewichtsklasse bis 74-kg- gr.-röm.. Der junge Auer war technisch unterlegen und musste sich nach mehreren Drehern und Kippern mit einer Niederlage geschlagen geben. Somit endete der zweite Heimkampf mit einem 16:21 für den TV Geiselhöring.

Nächsten Samstag, 29. September, erwarten die Berchtesgadener Ringer den SV Untergriesbach II. Der Heimkampf beginnt um 19.30 Uhr in der Breitwiesenhalle. JP