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Kein Zug kommt mehr durch

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Große Felsbrocken
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Große Brocken sind aus der Felswand gebrochen. Experten versuchen nun, die Wand zu sichern. Foto: Thomas Frey/dpa Foto: dpa

Noch vor zwei Wochen fuhren viele Züge über die Gleise rechts vom Fluss Rhein im Bundesland Rheinland-Pfalz. Das Gleisstück bei dem Örtchen Kestert verläuft zwischen einer Felswand und dem Fluss. Am 15. März stürzte aber ein Teil des Felsens auf die Gleise. Seitdem ist die Strecke gesperrt. Sie ist Teil der meistbefahrenen Güterzug-Strecke Europas, zwischen Genua in Italien und Rotterdam in den Niederlanden.


In Rheinland-Pfalz ist so ein Felssturz gar nichts Ungewöhnliches, sagt ein Experte. In Zukunft könnte das sogar öfter passieren. Einer der Gründe dafür ist wohl der Klimawandel. Durch ihn werden die Temperatur-Unterschiede und die Feuchtigkeits-Unterschiede größer, erklärt der Experte. Das könnte das Gestein locker werden lassen.

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Fachleute versuchen jetzt, den Felsen neben den Gleisen zu sichern. So wollen sie verhindern, dass sich in Zukunft weitere Brocken lösen. Dazu entfernen sie zunächst lockeres Gestein von der Wand. Dafür müssen sie Felsen wegsprengen. Erst danach können sie den Hang mit Netzen sichern. Im April sollen dann wieder Güterzüge rechts vom Rhein fahren können.

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