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1. Vorsitzender Pfarrer Michael Brüderl (r.) ehrte den Ehrenvorsitzenden Franz Werkstetter für 60 Jahre aktive Mitarbeit in der K.A.L. Rupertia. (Foto: Dieter Moosleitner)

K.A.L. Rupertia erstmals mit neuem Vorsitzenden zu Präsenzveranstaltung beisammen

Freilassing – Seit seiner im vorigen Jahr erfolgten Wahl zum 1. Vorsitzenden hatte Pfarrer Michael Brüderl pandemiebedingt bisher keine Gelegenheit, mit den Mitgliedern der Katholischen Akademischen Landsmannschaft Rupertia persönlich zusammenzutreffen. Umso erfreuter war er, sie jetzt zum traditionsgemäß erst in der nachösterlichen Zeit stattfindenden »Ostertreffen« der Rupertia im Gasthof »Zollhäusl« begrüßen zu können.


Seit der Zeit ihrer Gründung, die 1923 im Gasthof »Mirtlwirt« in Salzburghofen erfolgte, hat die K.A.L. Rupertia ihre Prinzipien »religio«, »amicitia« und »patria« hochgehalten: den christlichen Glauben und die christlichen Werte, das Freundschaftsband des Zusammenhaltes und die Verbundenheit mit der Heimat, ihren Traditionen und ihrer Geschichte. Diese verbindenden Werte auch in einer sich stetig verändernden Welt miteinander mit Leben zu erfüllen, sei das Anliegen der Rupertia.

Sie kann dabei auf jahrzehntelange Mitglieder zählen. Das wurde erneut deutlich, als Vorsitzender Brüderl unter dem Beifall der Versammlung dem Ehrenvorsitzenden der Landsmannschaft , MdL a. D. Franz Werkstetter, mit der Überreichung eines Präsents für sechzig Jahre aktive Mitgestaltung Anerkennung aussprach. Der erinnerte sich dann noch lebendig an die Organisation des 40. Stiftungsfestes der Rupertia, die er ein Jahr nach seinem Beitritt im Jahr 1963 übernommen hatte, und weitere Ereignisse.

Erfreut aufgenommen als neues Mitglied wurde im Rahmen dieser Veranstaltung der in Bayerisch Gmain wohnhafte Luftwaffen-Oberleutnant Peter Lerner, der sich nach eigenem Bekunden mit der Heimat sehr verbunden fühlt und trotz anderen Dienstorten seinen Hauptwohnsitz nach wie vor im Kreis BGL hat. Vorsitzender Brüderl überreichte ihm unter Beifall das grün-weiß-blaue Rupertenband und die Anstecknadel der Rupertia.

Für den weiteren Verlauf des Jahres 2022 hat die Landsmannschaft nach der jetzt beendeten Zwangspause wieder einige Aktivitäten geplant. Der Vorsitzende nannte in seiner Vorschau die Aufstellung eines von der Rupertia gespendeten Feldkreuzes, die am 24. Juni auf dem Ainringer Franziskusweg erfolgen soll, einen gemeinsamen Ausflug mit dem Salzburger Altherren-Landesbund am 17. Juli und das Stiftungsfest am 24. September.

-oo-