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Ilse Aigner zu Gast bei CSU Nachwuchsverbänden auf der Fraueninsel

Junge Union startet mit Dreikönigsklausur ins Wahljahr

Foto: Junge Union Traunstein

Halb neun Uhr an einem Samstagmorgen am Ufer des Chiemsees: eine größere Delegation von Jungpolitikern versammelt sich am vereinbarten Treffpunkt, ein paar Touristen haben sich unter die Gruppe der Wartenden gemischt und schauen teils verwundert, teils neugierig.


Erste Gespräche über die anstehenden Beratungen werden geführt, die Stimmung ist geprägt von Vorfreude. „Immer wenn ich hierher zur Klausurtagung komme, scheint die Sonne“, begrüßt die gut gelaunte stellvertretende Ministerpräsidentin Ilse Aigner den Traunsteiner JU Kreisvorsitzenden Konrad Baur: „Wir wissen halt, was sich für so hohen Besuch gehört“, gibt dieser scherzend zurück und nimmt die Staatsministerin zusammen mit seinen beiden Kreisvorsitzendenkollegen Phlipp Lindner (JU Rosenheim Stadt) und Matthias Eggerl (JU Rosenheim Land) in Empfang.

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Nicht um die Klausurtagung der CSU Landesgruppe auf Kloster Seeon handelt es sich hierbei, sondern um die alljährliche Dreikönigsklausur der JU Kreisverbände Traunstein und Rosenheim Stadt/Land auf der Fraueninsel im Chiemsee. Das Schiff Irmengard legt pünktlich mit der Ministerin, über 50 Mitgliedern der JU und vielen interessierten Touristen in Gstadt ab. Eine Bilderbuchkulisse.

Vorbereitung der Landtagswahl im Fokus

„Ja, wir waren alle unzufrieden mit dem Ergebnis der Bundestagswahl 2017“, konstatierte JU Kreisvorsitzender Konrad Baur in seiner Eröffnungsrede der Klausurtagung. Genau deshalb müsse man nun mit umso größerer Geschlossenheit in die Vorbereitung der Landtagswahl 2018 gehen, so Baur: „Die absolute Mehrheit der Mandate ist und bleibt unser Ziel für den Herbst 2018. Daran müssen wir alle arbeiten!“

Die Klausurtagung nutzen die Kreisverbände traditionell als Startschuss in das neue politische Jahr. Vor allem im Wahljahr stehen neben organisatorischen Ausrichtungen auch inhaltliche Positionierungen und Diskussionen an. Dass diese Arbeit der Jugendverbände auch dringend notwendig ist, weiß Ilse Aigner: „In Oberbayern werden die Wahlen gewonnen und auf die Junge Union kommt es hierbei am meisten an!“

Viele der Tagungsteilnehmer schätzen Aigner an diesem Samstagvormittag vor allem als sehr offenen und ehrlichen Gesprächspartner: „Ich bin dankbar, dass sich Ilse Aigner heute die Zeit genommen hat, um mit uns zu diskutieren. Sie zeigt damit, dass sie ehrliches Interesse an den Themen der jungen Generation hat“, äußerte sich beispielsweise stellvertretende Kreisvorsitzende Hannah Schroll positiv über den Besuch der Staatsministerin.

Baur: „Digitalisierung und Wohnungsbau weiter ausbauen!“

Neben dem Austausch mit Ilse Aigner standen auch mehrere Fachthemen auf der Agenda der Jungpolitiker. Externe Referenten der Hochschule Rosenheim und aus der Wirtschaft standen hierzu als Diskussionspartner zur Verfügung. „Wir wissen, dass ein Wandel wie die Digitalisierung natürlich auch Ängste hervorrufen kann. Umso wichtiger ist es, dass wir vor allem die unzähligen Chancen herausarbeiten und den Trend selbst mitgestalten“, so Konrad Baur.

Die Junge Union Traunstein wird sich deshalb in den nächsten Wochen vermehrt mit Fragen der Digitalisierung beschäftigen und praktikable Lösungen in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft konkret für den Landkreis Traunstein erarbeiten. „Traunstein ist unter den führenden zehn Wirtschaftsregionen in ganz Deutschland“ so Baur, „wir müssen daran arbeiten, dass wir diesen hohen Status Quo auch halten und weiter ausbauen“. Sowohl für die Unternehmen als auch für die Landkreisbürger müssten deshalb Infrastruktur und Rahmenbedingungen geschaffen werden, die notwendige Entwicklungen ermöglichen.

Doch gerade die hohe Lebensqualität und die Attraktivität des gesamten Wirtschaftsstandorts bedingen auch ein besonders hohes Interesse am Grundstücksmarkt. Hohe Miet- und Eigentumspreise sind dadurch die Folge. Ziel der Jungen Union Traunstein ist es deshalb, dass im Landtagswahlkampf auch die Frage nach bezahlbarem Wohnraum beantwortet wird: „Die Bayerische Staatsregierung hat zum Beispiel durch den Wohnungspakt Bayern hier schon kluge Anreize für Kommunen und Private gesetzt. Der zukünftige bay. Ministerpräsident, Dr. Markus Söder, hat das Thema ganz oben auf der Agenda“, zeigt sich Baur zuversichtlich, dass sich die Situation gerade für junge Familien deutlich entspannen wird.

Pressemitteilung der Jungen Union im Landkreis Traunstein