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»Janosch radiert«

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»Herr Wondrak schreibt und schreibt« ist der Titel dieses Bildes. Die Ausstellung »Janosch radiert« gibt farbenfrohe Einblicke in die Welt und das Schaffen des Künstlers und Erzählers.

»Oh wie schön…« – Tigerente, Bär, Herr Wondrak und Co.: Die wunderbaren Figuren von Janosch sind echte Dauerbrenner. Kinder lieben sie und Erwachsene vielleicht sogar noch ein bisschen mehr. Im Kultur- und Bildungszentrum Kloster Seeon kommt man ihnen nun näher. Die Ausstellung »Janosch radiert«, die am Freitag eröffnet wird und bis Sonntag, 26. November läuft, gibt farbenfrohe Einblicke in die Welt und das Schaffen des mittlerweile 86-jährigen Künstlers und Erzählers.


Knapp 50 Radierungen werden in Kloster Seeon gezeigt, bekannte Motive aus Klassikern ebenso wie neuere Arbeiten. Die Werke sind frech, aber stets liebevoll, sie wirken einfach und sind doch voller hintergründigem Humor. Janosch hat die berühmte Tigerente geschaffen, aber nicht nur die. Gut 300 Bücher hat er geschrieben; die haben sich millionenfach verkauft und sind in zig Sprachen übersetzt worden. Dazu kommen Romane, Theaterstücke für Erwachsene sowie Farbradierungen und Zeichnungen mit einer besonderen Bildsprache. Nicht selten stecken die Arbeiten voller Gesellschaftskritik. Janosch hat viele skurrile Gestalten geschaffen, die wirken oft schlampig, wild und verschroben, sind aber immer hilfsbereit und freundlich. Und wer kennt nicht den zutiefst sympathischen Antihelden Herrn Wondrak, den Janosch seit 2013 allwöchentlich für das ZEITmagazin zeichnet?

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Die Ausstellung im Kultur- und Bildungszentrum Kloster kann bei freiem Eintritt, täglich von 10 bis 17 Uhr, besichtigt werden. Als Rahmenprogramm zur Ausstellung veranstaltet Kloster Seeon Kreativworkshops und Führungen. Infos und Termine: www.kloster-seeon.de.