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Italien weiter unter Druck - Kapitalkosten erneut gestiegen

Rom (dpa) - Das hoch verschuldete Euroland Italien ist an den Finanzmärkten weiter unter Druck. Heute musste die drittgrößte Volkswirtschaft des Währungsraums abermals hohe Zinsen für frisches Kapital zahlen. Bei einer Versteigerung zweijähriger Nullkupon-Anleihen lag die zu zahlende Rendite bei 4,86 Prozent. Das ist der höchste Wert seit November 2011, als die Schuldenkrise mit der Ansteckung selbst robuster Kernländer zu eskalieren drohte. Dank einer hohen Nachfrage gelang es Italien, den angestrebten Maximalbetrag von 2,5 Milliarden Euro aufzunehmen.

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