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Islamisten dringen in deutsche Botschaft im Sudan ein

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Addis Abeba/Khartum (dpa)- Aufgebrachte Demonstranten haben am Freitag die deutsche und die britische Botschaft in der sudanesischen Hauptstadt Khartum angegriffen.


Sie seien in die deutsche Vertretung eingedrungen und hätten Feuer gelegt, berichtete der britische Sender BBC über Twitter. Die Polizei setzte Tränengas ein, konnte die Angreifer aber offenbar nicht abwehren. Außenminister Guido Westerwelle kündigte eine Erklärung vor der Presse an.

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Die Proteste richteten sich gegen den bei YouTube veröffentlichten Anti-Islam-Film. Die sudanesische Regierung hatte den Film örtlichen Medienberichten zufolge am Donnerstag scharf verurteilt. Islamistische Gruppen hatten daraufhin zu gewaltsamen Protesten nach dem Freitagsgebet aufgerufen.