Iraker zweimal am selben Tag festgenommen: Bundespolizei stoppt Schleusung

Iraker zweimal am selben Tag festgenommen: Bundespolizei stoppt Schleusung
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Foto: Bundespolizei

Freilassing – Die Bundespolizei vereitelte am Donnerstag, 3. Juni, an der Saalbrücke Freilassing die Einschleusung von zwei irakischen Staatsangehörigen und nahmen ihren Schleuser fest. Obwohl sie nach Österreich zurückgewiesen wurden, versuchten es die beiden Iraker noch am selben Tag erneut, illegal einzureisen – diesmal mit dem Zug.


Bundespolizisten kontrollierten am Donnerstagvormittag an der Saalbrücke Freilassing ein Fahrzeug mit belgischer Zulassung. Hinter dem Steuer saß ein 41-jähriger Niederländer, der sich mit einer niederländischen Identitätskarte ausweisen konnte. Bei seinen beiden Mitreisenden handelte es sich um einen irakischen 28-jährigen Vater und seinem 6-jährigen Sohn. Die beiden konnten keine Grenzübertrittsdokumente, sondern lediglich österreichische Asylkarten vorzeigen.

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Auf das Reiseziel angesprochen, verstrickte sich der Fahrzeuglenker in Widersprüche. Schließlich stellte sich heraus, dass der 41-Jährige seine beiden Mitfahrer in Österreich aufgenommen hatte. Der 28-jährige Iraker erklärte, dass eine Schleuserbande ihn und seinen Sohn für 16.000 Euro in mehreren Etappen aus der Türkei in die Niederlande bringen wollte. Die Bundespolizisten schickten die Geschleusten am Abend nach Österreich zurück. Der Fahrer durfte die Dienststelle nach seiner Vernehmung wieder verlassen. Gegen den Niederländer wird wegen Einschleusens von Ausländern ermittelt.

Keine zwei Stunden später nahmen Bundespolizisten die beiden Iraker bei Grenzkontrollen am Bahnhof Freilassing abermals fest. Diesmal hatten die Migranten versucht, unerlaubt mit dem Zug von Salzburg nach München einzureisen.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den 28-jährigen Iraker wegen versuchter unerlaubter Einreise in zwei Fällen an und schickten ihn am Abend erneut gemeinsam mit seinem Sohn zurück nach Österreich.

fb/red 


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