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Inzeller feierten 200 Jahre Adolph Kolping

Inzell. Anlässlich des 200. Geburtstags von Adolph Kolping feierte auch die Kolpingfamilie Inzell. Beim gut besuchten Abendgottesdienst spannte Alfred Maier, Geschäftsführer des Kolping Diözesanverbandes im Erzbistum, einen schönen Bogen von Johannes dem Täufer zu Adolph Kolping und seinem Leben. Musikalisch umrahmt wurde der Gottesdienst von der Familie Schmuck. Im Anschluss trafen sich die Besucher im Pfarrsaal. Dabei stand die Ehrung langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt.

Die Kolpingfamilie Inzell übernahm die Kosten in Höhe von 700 Euro für je zwei Lehrbücher für zehn Auszubildende zum Landschaftsgärtner. Unser Bild zeigt Alfred Maier, Geschäftsführer des Kolping-Diözesanverbandes im Erzbistum, der sich beim Vorsitzenden Hans Pauli (rechts) bedankt.

Geehrt wurden vom Vorsitzenden Hans Pauli für 20 Jahre Mitgliedschaft Hubert Brückner, Gabi Maier, Heidi Söldner und Andreas Stein. Für 25 Jahre erhielt Irmgard Pauli die silberne Ehrennadel. 30 Jahre bei Kolping sind Bernhard Pauli und Sebastian Rieder.

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Alfred Maier hielt einen Vortrag über »200 Jahre Adolph Kolping«. Dabei führte der Vorstand des Kolping-Bildungswerkes München und Oberbayern e.V. aus, »dass Adolph Kolping aufs Erste kein Mensch war, der einen gleich fasziniert«. Die Sympathie für Kolping komme, wenn man sich mit seiner Person und seinem Werk auseinandersetze.

Alfred Maier machte dies an drei Punkten fest. Anhand des Lebenslaufs von Adolph Kolping und seinem Ausspruch »Anfangen, wirklich anfangen, das ist die Hauptsache; anderen Mut gemacht, selbst tapfer vorangegangen, und Gott wird helfen« führte Maier aus, wie wichtig es sei, dran zu bleiben und nicht bei der ersten Schwierigkeit aufzugeben.

»Ein Schwerpunkt für Adolph Kolping war die Bildung«, betonte der Geschäftsführer des Kolping Diözesanverbandes im Erzbistum. Entwicklung geht nur über Bildung. Menschen müssen befähigt werden, selbst ihr Leben gestalten zu können. Dieser Gedanke Kolpings sei nach wie vor aktuell und werde im Kolpingwerk in vielfältiger Weise umgesetzt. Alfred Maier bedankte sich in diesem Zusammenhang für die Übernahme der Kosten von 700 Euro für je zwei Lehrbücher für zehn Auszubildende zum Landschaftsgärtner durch die Kolpingfamilien des Bezirks Traunstein.

Als dritten Punkt nannte er den Glauben. Mit dem Zitat von Kolping – »Das Christentum ist nicht nur für die Kirche und für die Betkammer, sondern für das ganze Leben« – verdeutlichte Maier, dass es nicht nur um Frömmigkeit gehe, sondern um Tüchtigkeit und Engagement im ganzen Leben, bei der Arbeit, in der Familie und in der Gemeinde. Alfred Maier beendete seine Ausführungen mit dem Zitat »Tu jeder in seinem Kreis das Beste, so wird es auch in der Welt besser ausschauen«. Adolph Kolping ist auch heute noch ein Vorbild und nicht nur eine Geschichte der Vergangenheit, sondern der Zukunft. Stellvertretend für Adolph Kolping nahm Alfred Maier die Geburtstagstorte, gestaltet von Anna und Sabine Hopf, von Hans Pauli in Empfang. Mit dem Kolpinglied endete der offizielle Teil und der Abend klang noch in gemütlicher Runde aus.