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Internationale Geldgeber setzen Athen unter Druck

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Juncker und Stournaras (l)
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Eurogruppenchef Jean Claude Juncker (r) begrüßt den griechischen Finanzminister Yannis Stournaras beim Treffen der Euro-Finanzminister. Foto: Nicolas Bouvy Foto: dpa

Luxemburg (dpa) - Die internationalen Geldgeber verstärken ihren Druck auf das krisengeschüttelte Griechenland. »Es gibt Fortschritte vor Ort, aber es muss noch mehr getan werden, und zwar an allen Fronten«.


Das sagte die Chefin des Internationalen Währungsfonds IWF, Christine Lagarde, am späten Montagabend in Luxemburg nach Beratungen mit den Euro-Kassenhütern. »Handeln heißt handeln - nicht reden«, fügte die Französin hinzu.

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Eurogruppenchef Jean-Claude Juncker sagte, bis zum 18. Oktober müssten in Athen bereits vor einem halben Jahr zugesagte Reformen und Sparmaßnahmen umgesetzt werden. Er kündigte Beschlüsse zu Griechenland für die »kommenden Wochen« an.

Die internationalen Kreditgeber - unter ihnen ist auch der IWF - haben bislang noch nicht das neue Sparprogramm Athens von 14,5 Milliarden Euro gebilligt. Dies ist aber Voraussetzung für die Freigabe der dringend benötigten Kredittranche von 31,5 Milliarden Euro. Ohne das Geld wäre Griechenland schon bald pleite. Wann die »Troika« der Geldgeber ihre Arbeiten an Ort und Stelle abschließt und ihren Bericht vorlegt, ist weiter offen.

Die Euro-Länder begrüßten insgesamt den Sparkurs Griechenlands: »Ich bin beeindruckt von dem Willen Griechenlands zur Umsetzung«, sagte Juncker.

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