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Integrationsbeauftragte: CSU-Sprachvorstoß ist »rückwärtsgewandt«

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«Sehr rückwärtsgewandt» und «gefährlich»: Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, kritisiert den CSU-Sprachvorstoß für Ausländer. Foto: Wolfgang Kumm Foto: dpa

Berlin (dpa) - Als »sehr rückwärtsgewandt« und »gefährlich« hat die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz, den CSU-Sprachvorstoß für Ausländer kritisiert.


Die Forderung, dass Zuwanderer in der Öffentlichkeit und zu Hause Deutsch sprechen sollten, widerspreche zudem allen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sagte die SPD-Politikerin im ZDF. Diese besagten nämlich: »Eltern sollen mit ihren Kindern die Sprache sprechen, die sie am besten können. Sie sollen die Sprachfähigkeit der Kinder fördern. Dann wird auch besser Deutsch gelernt.«

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Sie frage sich auch, wie so etwas überhaupt durchgesetzt werden solle, sagte Özoguz weiter. »Soll sich da ein Polizist zu Hause hinstellen und immer überwachen, was da geredet wird?«