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Innenministerium: Reform der Richtlinien keine Reaktion auf Drygalla

Berlin (dpa) - Im Bundesinnenministerium gibt es seit Ende 2011 Überlegungen, in die Förderrichtlinien für Spitzensportler auch ein «Demokratiebekenntnis» aufzunehmen. Dies habe aber nichts mit dem Fall der Ruderin Nadja Drygalla zu tun, sagte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa. Entsprechende Berichte müssten «ausdrücklich dementiert» werden. Drygalla hatte wegen ihrer Kontakte zu dem früheren NPD-Landtagskandidaten Fischer die Olympischen Spiele vorzeitig verlassen und eine Debatte über Rechtsextremismus im Spitzensport ausgelöst.

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