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Informationen aus dem Schulalltag

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Euro Münzen liegen auf Euro-Banknoten. Foto: Daniel Reinhardt/Archiv Foto: dpa

Grassau – Informationen aus dem Schulalltag gab Schulleiter Johannes Zeitel in der Schulverbandsversammlung. Vorab stimmten die Verbandsräte dem Haushaltsplan zu.


Im Haushalt wurden an Einnahmen und Ausgaben im Verwaltungsbereich 918 000 Euro und im Vermögenshaushalt 93 000 Euro eingestellt. Darin enthalten sind Unterhalt und Mieten für die Schulgebäude, die Kosten für die Betreuung in der offenen Ganztagsschule sowie die Schülerbeförderung. Als neue Ausgabe ist zudem die Miete für die Soccerhalle mit 8500 Euro enthalten. Der Schulsport kann dann während der Abriss- und Neubauphase der Schulsporthalle auf die Soccerhalle ausweichen.

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Auch die Fahrten und Eintritte ins Schwimmbad für den Schwimmunterricht werden von dem Schulverband, bestehend aus Grassau, Marquartstein und Staudach-Egerndach, finanziert. Der Anteil des Verbands an der Jugendsozialarbeit im Mittelschulbereich beträgt 13 000 Euro. Den gleichen Anteil trägt der Schulverband auch für die Jugendsozialarbeit an der Grundschule.

Einer der drei Computerräume soll neu ausgestattet werden. Hierfür legte der Verband 10 000 Euro im Vermögenshaushalt fest. Zudem sollen zwei Klassenzimmer mit neuen Tischen und Bänken ausgestattet und in den Klassenzimmern Schallabsorber installiert werden. Mit Kleingeräten, neuem Geschirrspüler, Umbau von Klassenzimmern und einigem mehr summiert sich der Vermögenshaushalt auf 93 000 Euro.

Die Schülerzahlen seien konstant, leicht steigend, informierte Zeitel. In der Grundschule werden pro Jahrgang drei Klassen mit durchschnittlich 20 Schülern unterrichtet. In der offenen Ganztagesschule sind 65 der 247 Grundschüler angemeldet. Zeitel erwartet, dass der Betreuungsbedarf in den nächsten Jahren auf 50 Prozent steigen wird und somit noch ein bis zwei Gruppen hinzukommen. Die Akzeptanz der offenen Ganztagsschule sei größer geworden. Positiv sei die Integration von Schülern mit Migrationshintergrund.

Knapp 300 Schüler werden in der Mittelschule unterrichtet, wobei 71 Schüler die offene Ganztagesschule in drei Gruppen besuchen. 54 Lehrkräfte sind in der drittgrößten Schule des Landkreises beschäftigt. Laut Zeitel funktioniere die Inklusion sehr gut, zumal drei Förderlehrkräfte und eine Sonderschullehrkraft mit 80 Stunden in der Woche bereitstehen.

Neu sei die Förderung von Hochbegabten, was laut Zeitel, keinen Widerspruch zur Inklusion darstelle. Die Förderung der Hochbegabten wirke sich positiv auf die Klassen aus und sei eine Herausforderung für das Kollegium. Im Mittelschulbereich werde mit Kursen versucht, die Schüler zu lebenslangem Breitensport hinzuführen. Zudem informierte der Schulleiter über die alljährliche Englandfahrt zur Sprachenschule. In diesem Jahr soll zum ersten Mal auch eine Berlinfahrt im Rahmen der politischen Bildung angeboten werden.

Für den Grundschulbereich wurde eine Jugendsozialarbeitsstelle genehmigt. Wann diese eingerichtet wird, entscheidet die Regierung, so Zeitel. Sehr erfreulich sei, dass bedingt durch die Schülerzahl von über 540 Schülern ein zweiter Konrektor beschäftigt werden kann. Sehr positiv bewertete Zeitel auch die Barrierefreiheit der Schule. Allerdings brenne der Schulturnhallenneubau auf den Nägeln und werde sehnsüchtig erwartet.

»Es wird keine leichte Zeit und einige Jahre dauern«, fügte Schulverbandsleiter Rudi Jantke an. Der Umbau werde sowohl für das Kollegium, wie auch für die Schüler eine Belastung darstellen und voraussichtlich zwei bis drei Jahre in Anspruch nehmen. Die Herstellung der Barrierefreiheit sei abgeschlossen und der finanzielle Rahmen mit 382 000 Euro wurde eingehalten. Die Maßnahme werde mit fast 90 Prozent gefördert. tb