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In Surberg gibt es eine neue Standesbeamtin

Surberg. Nach dem Ausscheiden der Standesbeamtin Viktoria Erk hat der Gemeinderat Surberg Gabriele Thanbichler zur weiteren Standesbeamtin bestellt. Zugleich wurde sie mit Erlaubnis der Standesamtsaufsicht des Landratsamts zur Vertreterin der Standesamtsleiterin bestellt.

Den Antrag einer Gemeindebürgerin aus Haunerting, einen Schneezaun zwischen dem Bushäusl und Haunerting zu errichten, lehnten die Gemeinderäte einhellig ab. »Das Anbringen eines Zaunes über die gesamte Länge wäre unverhältnismäßig und würde zu weiteren Bezugsfällen im Gemeindegebiet führen«, erklärte Bürgermeister Josef Wimmer.

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Zum Antrag auf Errichtung eines Bolzplatzes in Hufschlag erklärte Wimmer, dass die Tore bereits vor dem Antragsdatum bestellt und inzwischen geliefert worden seien. Der Gemeinderatsbeschluss lautete daher, dass die Tore, soweit es die Witterungsverhältnisse zulassen, durch die Gemeindearbeiter aufgestellt werden sollen. Die Errichtung eines Ballfangzauns durch die Gemeinde wurde nicht für notwendig erachtet. Der Graben hinter dem Tor sei kein Sicherheitsrisiko, so der Bürgermeister. Einer Errichtung eines Zauns in Eigeninitiative stehe aber nichts entgegen.

Das gemeindliche Einvernehmen zum Bauantrag samt Auflagen für die Verlängerung eines Vordachs und den Anbau einer Holzlagerüberdachung im Außenbereich von Wüstenreit erteilte der Gemeinderat einstimmig, da öffentliche Belange nicht berührt werden.

Keine Einwände hatten die Gemeinderäte ebenfalls gegen den Neubau eines gedeckten Stahlbeton-Rundbehälters zur Verwendung als Güllebehälter mit einem Durchmesser von 1,6 Metern und einer Höhe von vier Metern in Lauter. Es handelt sich um ein privilegiertes Vorhaben im Außenbereich.

Ferner lag der Gemeinde ein Bauantrag zur Aufstockung der bestehenden Garage für eine Holzhütte sowie die Überdachung des Unterstellplatzes und der Aufgangtreppe in Surberg vor. Der Bauherr beantragte hierfür eine Befreiung von den Festsetzungen des Bebauungsplans »Surberg« in Bezug auf die Aufstockung der Garage, der Dacheindeckung mit naturroten bzw. braunen Ziegeln und der Überschreitung der festgesetzten Baugrenze in nördlicher Richtung. Dem stimmte der Gemeinderat ohne Gegenstimme zu.

Eine Bauwerberin hatte die Änderung des Bebauungsplans »Lauter-Süd« beantragt, weil auf zwei Grundstücken das Baurecht von einem auf zwei Vollgeschosse geändert werden soll. Da sich die Änderung in die Umgebung einfügt, hatte das Gremium keine Einwände dagegen. Sämtliche in Zusammenhang mit der durch die Änderung des Bebauungsplans entstehenden Kosten hat die Antragstellerin zu tragen.

Bei der überörtlichen Rechnungsprüfung wurde festgestellt, dass die Bestellung von Monika Rieder-Schweikl zur stellvertretenden Kassenverwalterin nach ihrer Elternzeit noch ausständig ist. Sie wurde deshalb laut Beschluss des Surberger Gemeinderates rückwirkend zum 1. November dazu bestellt. Bjr