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In der Sagenwelt des Nordens

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Tüvstarr, die geraubte Prinzessin (Paula Schnelle) ist hier mit Per, dem Jagdgehilfen (Tobias Kraller) und dem Fährmann (Max Müller-Loennies) zu sehen. (Foto: Heigl)

Mit dem neuen Stück »Die Reise nach Irgendwo« von Barbara Mende haben die Schauspieler des Theaterensembles »Die Pampelmusen« die Zuschauer in der Traunsteiner Kulturfabrik NUTS wieder einmal begeistert.


Man kam aus dem Staunen über die kreativen Einfälle auf allen Ebenen einfach nicht mehr heraus. In fantastische, mit liebevollen Details versehene Kostüme (Barbara Mende, Christine Ruff) gekleidet, nahmen die Schauspieler das Publikum mit auf eine Reise in die Sagenwelt des hohen Nordens, wo ein böser Troll die Prinzessin verschleppt hatte. Kinder und Erwachsene der Theatertruppe spielten gleichermaßen auf hohem Niveau und erfreuten das Publikum mit beeindruckend facettenreichem, lebendigem Minenspiel und ausdrucksstarker Interpretation der witzig-frechen Texte.

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Die Zuschauer erlebten eine bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Aufführung, die eine geradezu perfekte und zauberhafte Illusion entstehen ließ. Feen, Gnome, Trolle, Hexen und andere Waldgeister begleiteten die Suche von Per, dem Jagdgehilfen, mit Leidenschaft gespielt von Tobias Kraller, nach der Königstochter Tüvstarr, überzeugend dargestellt von Paula Schnelle.

Alleine der dreiköpfige Bergtroll Jettanasse, den Herbert Garnreiter, Gerhard Fischer und Luisa Jung gemeinsam auf der Bühne äußerst lebendig werden ließen, wäre das Eintrittsgeld schon wert gewesen. Dessen Frau Schrulle, deftig und temperamentvoll gespielt von Barbara Mende, war eine weitere Attraktion an diesem Abend. Das mehrdimensionale, fantasievolle Bühnenbild von Dr. Christoph Jung und die musikalische Begleitung von Gerhard Fischer, Barbara Mende, Max Müller Loennies, Alexandra Werner und Tobias Kraller boten einen stimmigen Rahmen für die Handlung.

Weitere Aufführungen für Erwachsene und Kinder ab acht Jahren gibt es am heutigen Freitag um19 Uhr und am morgigen Dreikönigstag um 15 und 19 Uhr zu sehen. Barbara Heigl