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Hurrikane und Taifune sind das Gleiche

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Taifun
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So sieht ein Wirbelsturm aus, wenn man ihn aus dem All sieht. Foto: Uncredited/RAMMB CIRA/AP/dpa Foto: dpa

Im Spätsommer entstehen über den Ozeanen häufig Wirbelstürme. Wenn sie auf Land treffen, können die Stürme sehr groß und kräftig sein und damit gefährlich.


Wer sind denn Florence und Mangkhut? Ihre Namen hört man gerade dauernd in den Nachrichten. Es sind Stürme! Florence ist ein Hurrikan und Mangkhut ist ein Taifun.

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Interessant ist: Hurrikane und Taifune sind eigentlich das Gleiche. Der Wetterexperte Andreas Friedrich erklärt: «Das sind zwei verschiedene Bezeichnungen für tropische Wirbelstürme. Die werden je nachdem, wo sie in der Welt auftreten anders genannt.»

Florence ist im Atlantischen Ozean entstanden und hat sich dann auf den Weg zur Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika gemacht. Dort wird so ein Sturm Hurrikan genannt. Mangkhut entstand im nördlichen Teil des Pazifischen Ozeans. In dieser Region in Asien spricht man von einem Taifun.

Meistens hört man im Monat September von diesen Stürmen. Sie treten im Spätsommer am häufigsten auf. «Das hängt mit der Wassertemperatur zusammen», sagt Andreas Friedrich. Zum Ende des Sommers ist das Meer auf der Nordhalbkugel aufgewärmt. «Damit ein tropischer Wirbelsturm entsteht, braucht man Wassertemperaturen von etwa 27 Grad.»

Über dem warmen Wasser bilden sich Sturmwolken. Weil sie über große Mengen warmes Wasser ziehen, bekommen sie viel Energie und Feuchtigkeit. Der Sturm wird größer. «Die Wolken fangen dann langsam an im Kreis zu verwirbeln», sagt der Experte. Das liegt am Wind und daran, dass die Erde sich dreht.

Das Gefährliche an so einem Wirbelsturm ist nicht nur seine Größe, sondern auch der sehr starke Wind. Er kann sogar Häuser mitreißen. Und die großen Mengen Regen können zu Überschwemmungen führen.

Aber man kann solche Wirbelstürme gut beobachten. Wie etwa den Hurrikan Florence in den USA. Denn sie bewegen sich langsam Richtung Land und die Menschen haben Zeit, um sich in Sicherheit zu bringen.