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Hundewelpen von der Bundespolizei sichergestellt

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Bild: Originalbild Welpen in Transportbox

Freilassing/Piding – Am Sonntag hat die Bundespolizei bei Grenzkontrollen in Freilassing und Piding insgesamt 17 Hundewelpen sichergestellt. Die Polizeibeamten zeigten die Fahrer wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz an.


Am frühen Sonntagmorgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei an der Saalbrücke ein Auto mit rumänischer Zulassung. Der Fahrer konnte sich bei der Kontrolle ordnungsgemäß ausweisen. Bei genauerer Inaugenscheinnahme des Fahrzeugs entdeckten die Fahnder zwei Hundeboxen mit jeweils zwei Welpen. Der Fahrer konnte lediglich rumänische Tierpässe vorweisen, die belegten, dass alle vier Tiere jünger als drei Monate waren und damit noch nicht das erforderliche Alter für einen Transport und einen Verkauf hatten. Die Bundespolizisten verständigten daher das zuständige Veterinäramt und stellten die Welpen sicher.

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Einige Stunden später kontrollierten Bundespolizisten auf der A8 Höhe Piding Nord einen Kleintransporter, dieser hatte auch eine rumänische Zulassung. Alle acht Insassen konnten sich zwar ordnungsgemäß ausweisen, allerdings vernahmen die Beamten Hundegewinsel aus dem Anhänger. Die Fahnder entdeckten im Anhänger insgesamt sechs Malteserwelpen, aufgeteilt in Transportboxen und Obstkisten. Zudem mussten die Tiere ohne Wasser und Futter ausharren.

Am Sonntagnachmittag entdeckten die Bundespolizisten dann bei einer Kontrolle in Piding Nord sieben junge Labradorwelpen in einem dritten Fahrzeug. Die Hunde waren in einer ungesicherten, viel zu kleinen Box, auf der Ladefläche eines Transporters mit rumänischer Zulassung eingesperrt. Die Beamten stellten zudem anhand der Impfausweise fest, dass die Welpen weder gegen Tollwut geimpft noch gechippt waren. Auch diese sieben Hundewelpen waren noch keine drei Monate alt.

Somit kontaktierten die Bundespolizisten dreimal an diesem Tag das zuständige Veterinäramt und stellten die insgesamt 17 Welpen sicher und übergaben sie an ein Tierheim.

Alle drei rumänischen Fahrer erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz.

fb/red

 


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