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HSV zittert nach Debakel um Aufstieg - Sandhausen siegt

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Auswärtssieg
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Obenauf beim HSV: FCI-Torschütze Dario Lezcano (2.v.r.) und Thomas Pledl. Foto: Frank Molter Foto: dpa
Heimerfolg
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Bochums Spieler feiern das Tor zum 3:0 Magdeburgs Marius Bülter (M) kann es nicht mit ansehen. Foto: Guido Kirchner Foto: dpa
1. FC Heidenheim - SV Sandhausen
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Sandhausens Andrew Wooten (r) verlädt Heidenheim-Keeper Kevin Müller. Foto: Stefan Puchner Foto: dpa

Der HSV erlebt eine Woche nach dem 0:2 in Berlin ein 0:3-Heimdebakel gegen Ingolstadt. Nun geht es für die Hanseaten zum K.o.-Spiel nach Paderborn. Die Fragen nach der Zukunft von Trainer Wolf dürften zwingender werden.


Düsseldorf (dpa) - Der Hamburger SV geht im Aufstiegskrimi der 2. Fußball-Bundesliga unter. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf verlor eine Woche nach dem 0:2 beim 1. FC Union Berlin gegen den Abstiegskandidaten FC Ingolstadt sang- und klanglos mit 0:3 (0:1).

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Der HSV steht mit 53 Punkten als Vierter nach nunmehr sieben Spielen ohne Sieg mit dem Rücken zur Wand. Schon das Spitzenspiel am kommenden Sonntag beim SC Paderborn (54 Punkte), der den Hanseaten mit dem 0:2 am Freitag in Bielefeld eine Steilvorlage gegeben hatte, könnte K.o.-Charakter haben.

Union Berlin (53) kann am Sonntag (13.30 Uhr) mit einem Sieg bei Darmstadt 98 auf den zweiten Tabellenplatz vorrücken, der 1. FC Köln im ersten Spiel unter Interimscoach André Pawlack kann am Montag mit einem Sieg bei der SpVgg Greuther Fürth (20.30 Uhr) die vorzeitige Bundesliga-Rückkehr feiern.

Der 1. FC Heidenheim (49) verpasste es unterdessen, noch einmal in den Aufstiegskampf einzugreifen. Das Team von Trainer Frank Schmidt verlor trotz zweimaliger Führung 2:3 (1:0) gegen den seit nunmehr acht Spielen ungeschlagenen SV Sandhausen (37), der den Klassenerhalt dicht vor Augen hat. Dynamo Dresden gehört nach dem 2:1 (1:0) gegen den FC St. Pauli auch in der kommenden Saison der 2. Liga an. Mehr denn je um die Klasse zittern muss Aufsteiger 1. FC Magdeburg (30), der durch das 2:4 (0:1) beim VfL Bochum auf den vorletzten Rang abrutschte.

Voller Überzeugung präsentierte sich HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann vor dem Anpfiff gegen Ingolstadt. Man habe sich bewusst für Trainer Hannes Wolf entschieden, um mit diesem »die notwendigen Schritte zu gehen, um den HSV wieder da hinzuführen, wo er hingehört. Wir sind mit der Arbeit sehr zufrieden«, sagte Hoffmann bei Sky. Für die erneute Pleite hatte die Ingolstädter durch Tore von Dario Lezcano (8.), Thomas Pledl (69.) und Marcel Gaus (72.) gesorgt.

Neben den verheerenden Zahlen spricht auch das verunsicherte Auftreten gegen das Team. Trainer wird sich den üblichen Fragen stellen müssen, ob er zum Beispiel die Spieler noch erreiche. Die hatte er in einem Kurztrainingslager versammelt, in dem man mit einem Dartsturnier den Teamgeist fördern wollte. Das Ergebnis war unter dem Strich die dritte Pleite in den vergangenen vier Heimspielen.

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