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Hoffnung für eine Nashorn-Art

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Nashorn-Art
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Das sind die letzten beiden lebenden Nördlichen Breitmaulnashörner. Foto: Ami Vitale/Leibniz-IZW/dpa Foto: dpa

Es gilt eigentlich schon als ausgestorben: das Nördliche Breitmaulnashorn. Früher lebten die Tiere in Teilen von Afrika. Im vergangenen Jahr hieß es dann: Sudan, das letzte Männchen seiner Art, ist gestorben.


Doch Wissenschaftler haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Sie wollen die Art retten, und zwar im Labor. Dort soll männliches und weibliches Erbgut des Nördlichen Breitmaulnashorns zusammengebracht werden. Das Erbgut ist der Bauplan des Lebens.

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Dazu hatten die Forscher bereits Spermien von Nördlichen Breitmaulnashörnern in ihrem Labor. Sie wurden eingefroren, bevor Sudan starb. Nun gelang es den Wissenschaftlern auch, Eizellen der Weibchen zu entnehmen. Das gaben die Forscher am Freitag bekannt.

Jetzt müssen noch enge Verwandte der Tierart helfen: Südliche Breitmaulnashörner. Weibchen ihrer Art bekommen befruchtete Eizellen eingesetzt und sollen den Nachwuchs austragen.