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Hoffnung für die Menschen im Jemen

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Jemen
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Im Land Jemen sind viele Häuser und Autos zerstört. Schuld ist ein langer Krieg. Foto: Hani Al-Ansi/dpa Foto: dpa

Zerstörte Häuser und Autos. Viele Menschen, die verletzt in Krankenhäusern liegen. Solche Bilder aus dem Land Jemen sind häufiger in den Nachrichten zu sehen. Das Land liegt ganz im Süden der arabischen Halbinsel. Dort herrscht seit vier Jahren Krieg. Nun aber hoffen die Menschen auf Frieden. Denn gerade treffen sich einige Vertreter der Kämpfer.


Was ist das für ein Treffen?

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Es findet nicht im Jemen statt, sondern im Land Schweden in Europa. Dorthin sind Vertreter mehrerer Gruppen gereist, die Krieg führen. Auf der einen Seite sind das Anhänger der Regierung, auf der anderen Seite Rebellen der Gruppe Huthi. Weil sie verfeindet sind, wollten sie nicht direkt miteinander reden. Sondern sie sagten alles einem Vermittler. Der versucht, sie an einen Tisch zu bekommen.

Wie groß sind die Chancen für Frieden?

Der Vermittler Martin Griffiths sagte: »Ich bin sicher, wir werden eine Botschaft des Friedens senden.« Er will, dass die Kämpfe aufhören. Außerdem soll es für Hilfsorganisationen einfacher werden, mit Schiffen und Flugzeugen ins Land zu kommen. Damit sie zum Beispiel Essen und Medikamente verteilen können.

Warum brauchen die Menschen im Jemen diese Hilfe?

Die meisten Menschen dort sind sehr arm. Und weil Krieg herrscht, können die Bauern nur wenig auf den Feldern anbauen, wie etwa Hirse und Mais, Melonen und Äpfel. Die Organisation Vereinte Nationen sagt: Drei von vier Menschen im Jemen brauchen Nothilfe.

Wie geht es den Kindern im Jemen?

Weil es so wenig zu Essen gibt, sind viele Kinder sehr schwach und zu dünn. »Ihre Eltern wissen nicht, wo die nächste Mahlzeit herkommen soll«, sagt ein Jemen-Experte. Es sterben sogar Kinder, weil sie zu wenig Essen bekommen. Die Hoffnung ist nun: Wenn der Krieg aufhört, können die Menschen wieder mehr Lebensmittel bekommen.