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Hintergrund: Verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel

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Köln (dpa) - Mit Dopingsubstanzen verunreinigte Nahrungsergänzungsmittel sind laut Doping-Experten für Sportler ein großes Problem. Allein im Jahr 2013 sind nach Angaben von Wilhelm Schänzer, dem Leiter des Instituts für Biochemie an der Sporthochschule Köln, weltweit knapp 400 solcher Fälle bekanntgeworden.


«Im Augenblick sind das vor allem Substanzen, die als Fatburner beworben werden», sagte Schänzer. Oft handelt es sich um Mittel mit Geranium-Extrakten, denen andere Präparate beigemischt sind. Zu diesen Präparaten zählen vor allem die verbotenen Mittel Methylhexanamin und Oxilofrin.

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Als Schutz für die Sportler wurde die sogenannte «Kölner Liste» ins Leben gerufen. Auf ihr stehen mehrere Hundert Nahrungsergänzungsmittel, die von Experten analysiert wurden und ein minimiertes Dopingrisiko besitzen.