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Hintergrund: Splitterpartei Pro Deutschland

Berlin (dpa) - Die Ursprünge der rechtspopulistischen Splitterpartei Pro Deutschland liegen in der islamfeindlichen Initiative Pro Köln. Diese ist mit ihrer Agitation gegen einen Moscheebau in der Domstadt bekanntgeworden.

'Pro Deutschland'
Mitglieder der rechtspopulistischen Bürgerbewegung "Pro Deutschland" bei einer Pressekonferenz zu ihrem sogenannten Anti-Islamisierungskongress. Foto: Herbert Knosowski / Archiv Foto: dpa

Mitglieder des Vereins waren 2005 maßgeblich an der Gründung von Pro Deutschland beteiligt. Im Programm nennt sich Pro Deutschland «eine politische Vereinigung von Menschen, die den abendländischen Charakter Deutschlands bewahren wollen». Gesicherte Zahlen zu ihren Mitgliedern gibt es nicht. Pro Köln und Pro NRW werden vom Düsseldorfer Verfassungsschutz beobachtet. Nach Einschätzung der Behörde schüren beide Organisationen fremdenfeindliche Ressentiments und Angst vor Muslimen. Zudem würden sexuelle Minderheiten diffamiert.

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