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Hintergrund: Korruption ist drittgrößte «Industrie» der Welt

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Brisbane (dpa) - Mangelnde Transparenz erlaubt illegale Finanzströme, Steuerschiebereien und Korruption. Die Auswirkungen sind sowohl für Industrie- als auch Entwicklungsländer verheerend. Aktionsgruppen legen auf dem G20-Gipfel im australischen Brisbane Zahlen vor:


- Eine Billion US-Dollar geht Entwicklungsländern jedes Jahr durch Steuerhinterziehung, Unterschlagung und Geldwäsche verloren.

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- Die Kosten der Korruption werden auf fünf Prozent der globalen Wirtschaftsleistung beziffert.

- Wäre Korruption eine Industrie, wäre sie die drittgrößte der Welt.

- 20 bis 25 Prozent öffentlicher Ausschreibungen versickern in korrupten Taschen.

- Nur ein Prozent der Fälle von Korruption, Geldwäsche oder Steuerhinterziehung wird auch aufgedeckt.

- Die Mehrheit von Scheinfirmen findet sich in G20-Staaten.

- Rund 20 Billionen US-Dollar lagern auf Konten in Steueroasen. 3,2 Billionen davon stammen aus Entwicklungsländern.

- Durch Offenlegung von Daten könnten bis 2019 bis zu 13 Billionen US-Dollar zusätzlich in die Weltwirtschaft fließen, womit allein schon das Wachstumsziel der G20 erreicht würde.

Offizielle Seite der G20-Präsidentschaft

Twitterliste zu Entwicklungsthemen, Hilfsorganisationen auf dem G20-Gipfel in Brisbane

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