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Hintergrund: Erweiterter Bewertungsausschuss

Berlin (dpa) - Im Bewertungsausschuss verhandeln jeweils drei von der Kassenärztlichen Bundesvereinigung und vom Spitzenverband der Krankenkassen benannte Mitglieder über das Ärztehonorar.

Konkret geht es um den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM), die Abrechnungsgrundlage der ärztlichen Leistungen bei den Kassen, und weitere Regelungen zur Vergütung. Das Bundesgesundheitsministerium kann die Beschlüsse beanstanden oder notfalls selbst welche fassen. Wenn im Bewertungsausschuss keine Vereinbarung zustande kommt, wird aber zunächst ein Schiedsgremium einberufen, der Erweiterte Bewertungsausschuss. Hinzu kommen darin ein unparteiischer Vorsitzender, der am Ende den Ausschlag geben kann, und zwei weitere unparteiische Mitglieder.

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Bewertungsausschuss