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Hintergrund: Die «Rosenrevolution»

Berlin (dpa) - Mit einer friedlichen «Revolution der Rosen» erzwingt die damalige Opposition in Georgien im November 2003 einen Machtwechsel. Oppositionsführer Michail Saakaschwili hält beim Sturm auf das Parlamentsgebäude in Tiflis eine Rose in der Hand. Auch viele Demonstranten folgen dem Beispiel.

Am 23. November 2003 tritt Präsident Eduard Schewardnadse, der die Südkaukasusrepublik seit 1992 geführt hat, zurück. Das Oberste Gericht erklärt die vorhergegangene Parlamentswahl für teilweise ungültig. Die Präsidentenwahl im Januar 2004 gewinnt Saakaschwili mit einem Stimmenanteil von knapp 96 Prozent.

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