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Hintergrund: Die Rakete Fadschr-5

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Berlin (dpa) - Bei den aus dem Gazastreifen in Richtung Tel Aviv und Jerusalem abgefeuerten Raketen soll es sich um Fadschr-5 handeln. Die Artillerierakete wurde 2006 im Iran entwickelt. Der Name »Fadschr« bedeutet »Morgenröte« und kommt aus dem Persischen (Farsi).


Die Weiterentwicklung der kleineren Fadschr-3 wird von mobilen Plattformen abgeschossen. Nach Informationen des Internationalen Instituts für Strategische Studien (IISS) in London kommt die Fadschr-5 bei einer Länge von 6,48 Metern und einem Gewicht von 90 Kilogramm auf eine Reichweite von 75 Kilometern.

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Neben der iranischen Armee und den Streitkräften Syriens und Libyens verfügen auch extremistische Organisationen wie die Hamas, der Islamische Dschihad und die libanesische Hisbollah über diese iranischen Raketen.

Israels wurde erstmals im Juli 2006 von einer Fadschr-5 getroffen. Im Libanonkrieg hatte die Hisbollah die Rakete auf die Stadt Afula südlich von Haifa abgefeuert - rund 50 Kilometer von der libanesischen Grenze entfernt. Die Hisbollah gab der Rakete den arabischen Namen Khaibar-1. Khaibar hieß das legendäre letzte jüdische Dorf, das im 7. Jahrhundert von Arabern erobert wurde und das Ende der jüdischen Präsenz in Arabien symbolisiert.

Internationales Institut für Strategische Studien, London, zu iranischen Raketen