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Hintergrund: Boston-Marathon - der Laufklassiker am Patriot's Day

Boston (dpa) - Der Boston-Marathon ist der älteste und traditionsreichste Stadt-Marathon der Welt. Mehrere Zehntausend Läufer sind jedes Jahr am Start; die Strecke ist gesäumt von bis zu 500 000 Zuschauern.

Erstmals fand der Lauf am 19. April 1897 statt. 15 Männer nahmen die 24,5 Meilen (etwa 39,43 Kilometer) in Angriff. Erst 1927 wurde die Strecke auf die Marathon-Distanz von 42,195 Kilometer (26,385 Meilen) verlängert.

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Von 1897 bis 1968 fand der Lauf jedes Jahr am 19. April statt, dem Patriot's Day, einem Feiertag im Bundesstaat Massachusetts. Nachdem der Feiertag offiziell auf den dritten Montag im April gelegt wurde, findet auch der Marathon jedes Jahr an diesem Tag statt. Zunächst war das Rennen nur Männern vorbehalten; erst seit 1972 durften Frauen sich auch offiziell in die Starterlisten eintragen.

Der Start ist seit 1924 im Bostoner Vorort Hopkinton, zuvor war er in Ashland. Das Ziel ist direkt Downtown in Boston.

Einen Eintrag in das Guinness Buch der Weltrekorde schaffte der Boston-Marathon 1996 bei der 100. Auflage mit 38 708 Teilnehmern. 2011 erzielte der Kenianer Geoffrey Kiprono Mutai die bislang beste Zeit für einen Marathon in 2:03:02 Stunden. Doch die Marke wird nicht als Weltrekord anerkannt. Grund ist, dass die Strecke nicht dem offiziellen Reglement entspricht.

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