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Hannovers Füllkrug stiehlt Mainz-Zugängen die Show

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Hannover 96 - FSV Mainz 05
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Mit drei Teffern der überragende Mann auf dem Platz: Hannovers Niclas Füllkrug (r.). Foto: Peter Steffen Foto: dpa

Trotz namhafter Verstärkungen und eines 2:0-Vorsprungs verliert Mainz sein erstes Rückrundenspiel in Hannover. Durch die Niederlage wird die Abstiegsgefahr noch größer. 96 feiert seinen Torschützen.


Hannover (dpa) - Niclas Füllkrug bedankte sich bei seinen Mitspielern von Hannover 96 einzeln.

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Nach dem Abpfiff der erfolgreichen Aufholjagd feierte der dreifache Torschütze seine Treffer zum 3:2 (2:2), die dem niedersächsischen Fußball-Bundesligisten einen großen Abstand zur Abstiegszone bescheren - während Mainz trotz namhafter Verstärkungen und eines 2:0-Vorsprungs in der Tabelle unten bleibt.

«Das waren drei wichtige Tore», sagte der breit grinsende Füllkrug. «Das war ein guter Zeitpunkt heute», ergänzte er angesichts des Rückstandes durch die Mainzer Yoshinori Muto (26.) und Alexander Hack (31.).

Hannover schlug schon vor der Pause schnell zurück. Füllkrug traf in der 33. Minute per Kopf und in der 38. per Foulelfemeter, ehe er eine Viertelstunde vor dem Ende der regulären Spielzeit per Fuß auch den Siegtreffer schoss. «Fülle ist heute alles gelungen», sagte Trainer André Breitenreiter.

Hannovers Stürmer stellte Nigel de Jong in den Schatten, der bei seinem Bundesliga-Comeback nach mehr als neun Jahren keine glückliche Figur abgab. Der niederländische Vize-Weltmeister von 2010 spielte auf der Sechserposition und wirkte einige Male zu langsam. Der 33-Jährige, zuletzt in den USA und in der Türkei beschäftigt, hatte seine auffälligste Szene vor dem Elfmetertor von Füllkrug, als er Felix Klaus im Strafraum foulte.

«Unglückliche Situation und berechtigter Elfmeter», kommentierte Trainer Sandro Schwarz. Mainz-Manager Rouven Schröder sagte in der Halbzeitpause beim Pay-TV-Sender Sky: «Ansonsten ist er sehr gut im Spiel.» Schröder bezeichnete den Niederländer, der in der 77. Minute ausgewechselt wurde, als  «Stabilisator».   

Diese Bezeichnung passte schon eher zu Robin Zentner, der für den angeschlagenen René Adler im Tor stand, bei den Gegentoren aber ohne Chance war. Die Defensive vor Zentner, wegen mehrerer Ausfälle notgedrungen umgebaut, agierte trotz früher 2:0-Führung unsicher und ermöglichte es Hannover, den Rückstand in wenigen Minuten umzudrehen. Vor allem Füllkrug war von den Mainzern nicht zu bremsen.  

Bei Hannover fehlte mit Philipp Tschauner ebenfalls die etatmäßige Nummer eins, so dass Michael Esser zu seinem zweiten Punktspieleinsatz für Hannover kam und wie sein Mainzer Kollege bei den Gegentoren im Stich gelassen wurde. Hannovers Defensive um Abwehrchef Salif Sané, die zuletzt vier Tore gegen Bayer Leverkusen kassiert hatte, konnte wieder nicht überzeugen. Hannovers einziger Neuer, der hierzulande unbekannte Verteidiger Josip Elez, blieb aber auf der Bank.

Ujah, der zweite Zugang der Mainzer, musste dem japanischen Angreifer Muto den Vortritt lassen, der die Führung erzielte. Der Mainz-Rückkehrer, der im Sommer beinahe in Hannover gelandet wäre, kam erst in den letzten zehn Minuten aufs Feld. Ujah konnte aber nichts mehr bewirken.

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