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Hannelore Strohmeier und Alexandra Plaul-Weingartner zeigen Werke in der Tourist Information

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Das Thema Wasser kommt in den Werken der beiden Künstlerinnen immer wieder vor – wie im Bild »Oh happy Day« von Hannelore Strohmeier. (Foto: Bohm)

Gut 60 Bilder präsentieren die beiden Traunsteiner Künstlerinnen Hannelore Strohmeier und Alexandra Plaul-Weingartner noch bis Sonntag in der Ausstellung »Facetten« in der Tourist Information in Waging. Die Werke in verschiedenen Techniken, oft gemischt mit unterschiedlichen Materialien und Stilen, bieten an den Stellwänden, an der Wand entlang und auf einem Tisch Groß- und Kleinformate.


Ein Thema kommt bei beiden Künstlerinnen mehrfach vor: Wasser. Da rieselt es über Steine, herbstliche Blätter schwimmen im Bach. Es rauscht »Wildes Wasser« bei Hannelore Strohmeier, bei Alexandra Plaul-Weingartner steht ein Paar samt Zamperl versunken in den Anblick eines Sees. Alles wirkt frisch und lebendig – fast wie eine kleine Abkühlung für die Besucher.

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»Ich bin geborene Hamburgerin, aber schon viele Jahre hier in Bayern«, erzählt Alexandra Plaul-Weingartner. »Aber die Liebe zum Wasser, die kommt bei mir immer wieder hoch.« Zum Beispiel auch beim sturmumtosten Leuchtturm. Ein Hingucker ist das Bild der Hamburger Speicherstadt, das die Künstlerin gemalt hat. Das Wasser dazu in Assemblage wirft Wellen und wirkt dadurch sehr lebendig. Im Hintergrund ragt das neue Wahrzeichen Hamburgs, die Elbphilharmonie, in den Himmel – die war bei der Entstehung des Bilds noch nicht ganz fertig.

Nicht nur der Mann unter der Dusche im Bild »Oh happy Day« von Hannelore Strohmeier scheint sich wohlzufühlen, sondern auch die flotten Motorradfahrer scheinen Spaß zu haben, die auf einem der Bilder auf den Betrachter zufahren. Die beiden Künstlerinnen zeigen bei aller Ernsthaftigkeit ihrer Werke auch viel Humor. So hat Alexandra Plaul-Weingartner auf ein leuchtend gelbes Herz einen Becher mit Eiskaffee gemalt – gerade passend zur derzeitigen Witterung.

Natürlich sind bei der Vielseitigkeit der beiden Künstlerinnen auch abstrakte Werke zu sehen. Zwei Kleinformate sind Alexandra Plaul-Weingartner besonders wichtig: Die will sie für ein Hilfsprojekt verkaufen, bei dem Bären aus Zwingern freigekauft wurden und nun artgerecht gehalten werden. Auf den Bildern hat die Malerin viele Wege aufgezeichnet und sie hofft, dass ein Weg zur Hilfe dabei ist.

Die Ausstellung ist bei freiem Eintritt bis Freitag jeweils von 13 bis 17 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Hannelore Bohm