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Handwerk: Gebäudesanierungs-Programm reicht nicht

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Wärmedämmung
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Ein Arbeiter befestigt Styroporplatten zur Wärmedämmung an einer Fassade. Foto: Armin Weigel Foto: dpa

Berlin (dpa) - Das Deutsche Handwerk hält die geplante Aufstockung der Programme für energetische Gebäudesanierungen um 300 Millionen Euro auf 1,8 Milliarden Euro im kommenden Jahr für zu wenig.


»Die vom Bundesbauministerium geplante Aufstockung ist zwar ein richtiger Schritt angesichts der drohenden anhaltenden Investitionszurückhaltung«, sagte Handwerks-Präsident Otto Kentzler der Deutschen Presse-Agentur vor der für Mittwochmorgen geplanten Kabinettsentscheidung. Dennoch seien weitere Impulse notwendig. Die Zinsen seien ohnehin schon sehr niedrig, sagte er mit Blick auf das bestehende Programm der KfW-Bank für zinsgünstige Sanierungskredite.

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Die Bundesregierung will nun zusätzlich ein Zuschussprogramm auflegen: Für Maßnahmen wie das Dämmen der Gebäudehülle oder den Einbau mehrfach verglaster Fenster soll es bis zu 5000 Euro geben. Kentzler betonte, trotz des Scheiterns der Gespräche zwischen Bund und Ländern über einen Steuerbonus seien bessere Abschreibungsmöglichkeiten notwendig: »Das Handwerk bleibt dabei: Die steuerliche Anreizförderung ist als Beschleuniger für die energetische Gebäudesanierung unerlässlich.«

Irgendwann sei der Topf leer, kritisierte Kentzler. »Dann habe ich wieder so ein Strohfeuer wie bei der Abwrackprämie, und hinterher fangen alle an zu stöhnen und zu ächzen.«

Gesetzentwurf Steuerbonus

Analyse des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung zu energetischen Gebäudesanierungen

dena-Sanierungsstudie

dena-Mitteilung zu Bund-Länder-Blockade

Bauministerium zu Gebäudesanierung

Antragstellung bei KfW-Bank

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