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Halbfinalstart: Köln demontiert Grizzlys - Berlin siegt

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Torjubel
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Kölns Marco Sturm (l) bejubelt sein Tor zum 2:0. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Kantersieg
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Das Endergebnis von 7:2 steht auf der Anzeigetafel. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Zusammenstoß
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Kölns Rok Ticar (unten) und der Wolfsburger Norman Milley kämpfen am Boden weiter um den Puck. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Niederlage
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Die Wolfsburger Spieler mussten eine klare Auftaktniederlage einstecken. Foto: Rolf Vennenbernd Foto: dpa
Guter Auftakt
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Berlins Constantin Braun, Travis James Mulock und Julian Talbot (v.l.) jubeln über den Sieg gegen Krefeld. Foto: Roland Weihrauch Foto: dpa
Angriff
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Krefelds Martin Schymainski (l) hat sich gegen den Berliner James Sharrow durchgesetzt und kommt zum Schuss. Foto: Roland Weihrauch Foto: dpa
Beobachter
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Krefelds Trainer Rick Adduono (hinten) verfolgt das Spiel seiner Mannschaft. Foto: Roland Weihrauch Foto: dpa

Köln (dpa) – Die Kölner Haie haben ihre Titelambitionen in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) eindrucksvoll untermauert. Im ersten von maximal fünf Halbfinalspielen ließen die Haie den Grizzly Adams Wolfsburg beim 7:2 am Mittwochabend keine Chance.


Im zweiten Halbfinale setzte sich Meister Eisbären Berlin zum Auftakt mit 3:2 bei den Krefeld Pinguinen durch. Bereits am kommenden Freitag steht Spiel zwei in Wolfsburg und Berlin an.

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Die Grizzly Adams, die im Viertelfinale den Vorrundensieger Adler Mannheim mit 4:2-Siegen noch ausgeschaltet hatten, waren dem Heimteam vor 10 362 Zuschauern nicht gewachsen. «Wir müssen heute gleich ein Zeichen setzen», hatte Kölns Doppeltorschütze Marco Sturm vor der Partie gefordert. Auf dem Eis setze der 1006-malige NHL-Spieler mit seinem Team die Ankündigung dann in die Tat um.

Philip Gogulla (9. Minute) profitierte bei seinem Führungstreffer davon, dass Grizzly-Keeper Daniar Dshunussow sich den Puck selbst in den Kasten blockte. Tore nach starker Einzelleistung von Sturm (15.) und Alexander Weiß (17.) bescherte den Haien bereits nach dem ersten Drittel einen komfortablen 3:0-Vorsprung. «Wir sind gut aus den Startlöchern gekommen. Wir spielen das, was wir uns vorgenommen haben», sagte Gogulla.

Zu Beginn des zweiten Abschnitts wurden die Wolfsburger erneut kalt erwischt, denn Marcel Ohmann (22.) und erneut Sturm (24.) erhöhten auf 5:0. Damit war der Arbeitstag für den im Viertelfinale noch so starken Wolfsburger Torwart Dshunussow beendet, denn Trainer Pavel Gross wechselte Ersatzkeeper Sebastian Vogl ein. Nur 13 Sekunden später verkürzte Levi Nelson (25.) auf 1:5. Im Schlussdrittel waren Charles Stephens (49.) und erneut Ohmann (52.) für Köln erfolgreich. Den Schlusspunkt zum 2:7 setzte Wolfsburgs Justin Mercier (57.).

Ein Duell auf Augenhöhe sahen die 8029 Zuschauer in Krefeld. Routinier Herberts Vasiljevs (4.) hatte die Hausherren früh in Führung gebraucht. Der deutsche Meister, bei dem die im Viertelfinale noch verletzten Laurin Braun und Matthew Foy wieder mitmischten, kam hingegen nur schwer ins Spiel und glich erst im zweiten Drittel durch Mads Christensen (25.) zum 1:1 aus. Fortan übernahmen die Eisbären das Kommando und zogen nach Toren von Travis James Mulock (30.) und André Rankel (39.) mit 3:1 davon. Krefeld kam dank Mitja Robar (40.) auf 2:3 heran, aber der starke Berliner Torwart Rob Zepp hielt den Sieg fest.

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