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Wirtschaftsplan 2018 stimmt Verbandsvorsitzenden Franz Rasp optimistisch

Gutes Ergebnis für die Watzmann Therme

Berchtesgaden – Dass die Watzmann Therme besser als gedacht läuft, bestätigte Franz Rasp, Vorsitzender des Tourismusverbands Berchtesgaden-Königssee, während der TRBK-Versammlung im Kongresshaus.

Am Donnerstag findet eine Informationsveranstaltung zur Zukunft der Watzmann Therme im Kongresshaus statt. (Foto: Pfeiffer)

Neben aktuellen Zahlen wurde auch der Wirtschaftsplan für 2018 vorgestellt. Wie es mit der Therme aber weitergeht, ob eine Sanierung, ein Neubau oder gar eine Schließung im Raum steht, wird am Donnerstag in einer öffentlichen Versammlung verkündet.

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Franz Rasp ist zufrieden. Denn die Zahlen für 2016 können sich sehen lassen. Die neue Leitung der 1997 eröffneten Therme leiste gute Arbeit. Der Wirtschaftsplan für das nächste Jahr falle optimistisch aus. Geschäftsführer Josef Moser sagte, dass man sich wieder auf einem aufsteigenden Ast befinde. Die Betriebsleistung lag 2015, dem schlechtesten Jahr, bei 2,77 Millionen Euro. 2016 konnte man 3,09 Millionen Euro einfahren.

Und auch wenn die Gästezahlen leicht zurückgehen, sei der Umsatz pro Gast mittlerweile um 2,5 Prozent erhöht worden. Die Bilanzsumme lag 2015 noch bei 734 000 Euro, 2016 betrug sie 858 000 Euro. Für das laufende Jahr rechnet Moser zwar mit geringeren Umsatzerlösen (2,75 Millionen Euro), aber einem vergleichbaren Betriebsergebnis wie im vergangenen Jahr: 46 000 Euro. Die Umsatzerlöse sollen nächstes Jahr auf 2,82 Millionen Euro steigen. Den größten Kostenfaktor bilden die Personalausgaben mit 1,29 Millionen Euro sowie die Raumkosten mit 613 000 Euro. Insgesamt geht man von Kosten in Höhe von 2,39 Millionen Euro aus. »Wir werden im kommenden Jahr wieder mehr Geld in die Werbung stecken«, kündigte Moser an. Das sei wichtig, um die Watzmann Therme konkurrenzfähig zu halten. Kilian Pfeiffer

Die Zukunft der Watzmann Therme

Wie geht es weiter mit der Berchtesgadener Watzmann Therme?

Antworten auf diese Frage will der Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden mit seinem Vorsitzenden Franz Rasp morgen Donnerstag ab 19  Uhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Kleinen Kongresshaus-Saal geben.

Das 1997 eröffnete Freizeitbad ist in die Jahre gekommen. Technik und Angebote sind sanierungsbedürftig, in puncto Attraktivität hat die Konkurrenz aufgeholt. Zwar ist der Fortbestand der Therme laut Franz Rasp noch mindestens die nächsten vier Jahre gesichert.

Doch was dann?

Rasp hatte versprochen, die verschiedenen Varianten durchzurechnen. Dazu gehörten ein Neubau genauso wie eine Sanierung oder eine Schließung. Auch die Auswirkungen dieser Möglichkeiten auf den Tourismus und den Schulsport waren zu eruieren. Die Ergebnisse dieser Berechnungen werden morgen vorgestellt. UK