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Gleitschirmflug endet tödlich: 31-Jähriger stürzt am Heuberg ab

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Schwerer Gleitschirm-Absturz am Hochschlegel am Predigtstuhl – Bergwacht mit Heli im Einsatz
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Symbolbild Foto: Leitner, BRK BGL

Nußdorf am Inn – Ein 31-jähriger Gleitschirmflieger aus München stürzte am gestrigen Dienstag während eines Gleitschirmfluges vom Heuberg ab und verunglückte dabei tödlich.


Am Dienstagnachmittag gegen 16.50 Uhr starteten ein 32-Jähriger aus dem Landkreis Rosenheim und ein 31-jähriger Münchener mit ihren Gleitschirmen vom Heuberg. Bei beiden Männern handelte es sich um Gleitschirmflieger mit jahrelanger Erfahrung. Nachdem der Rohrdorfer seinen Bekannten, der kurz vor ihm gestartet war, aus den Augen verlor und dieser auch nicht an dem vereinbarten Landeplatz eigetroffen war, setzte er einen Notruf ab.

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Unter Leitung der Polizei Brannenburg und der Bergwacht Brannenburg lief unverzüglich eine größere Suchaktion nach dem Vermissten an.

Gegen 19.45 Uhr konnte der Verunfallte von einem Polizeihubschrauber im Bereich der „Eingefallenen Wand“ in unwegsamen Gelände an einem Baum hängend lokalisiert und anschließend durch Kräfte der Bergwacht Brannenburg gegen 21 Uhr geborgen werden.

Die Bergwacht und zwei Polizeibeamte der Alpinen Einsatzgruppe (AEG) der Polizei mussten sich auf Grund des Geländes zu Fuß an den Verunfallten annähern. Hier war eine besondere Absicherung der Einsatzkräfte notwendig, welche durch die Bergwacht organisiert und gestellt wurde. Ein Notarzt der Bergwacht konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Unter Leitung eines Polizeibergführers der Alpinen Einsatzgruppe begannen die Bergungsmaßnahmen des Verstorbenen, welche auf Grund schlechtem Wetter nicht weiter fortgesetzt werden konnten. Diese werden am heutigen Mittwoch weiter durchgeführt.

An dem Einsatz waren zahlreiche Kräfte der Bergwacht Brannenburg sowie der umliegenden Wachten im Einsatz. Zudem waren ein Rettungshubschrauber und zwei Polizeihubschrauber an dem Einsatz beteiligt. Derzeit wird der Luftfahrtunfall unter der Ermittlungszuständigkeit der Polizei Brannenburg in Zusammenarbeit mit der Alpinen Einsatzgruppe des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd umfangreichend untersucht.

fb/red


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