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GEW: Bildungsforschung braucht neue Akzente

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Berlin (dpa)- Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Sinnhaftigkeit des neuen Bundesländer-Grundschulvergleichs in Frage gestellt. «Es sind immer die gleichen Länder an der Spitze und die gleichen am Ende», sagte die GEW-Vizevorsitzende Marianne Demmer der dpa.


Demmer: «Warum das so ist, ist auch zehn Jahre nach der ersten Pisa-Studie ein Buch mit sieben Siegeln. Und wie es zu ändern wäre, ist gänzlich unerforscht.»

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Die GEW-Vize-Vorsitzende forderte «neue Akzente in der Bildungsforschung». Sinnvoller sei es, nicht komplette Bundesländer, sondern wirtschaftlich und soziokulturell ähnliche Regionen miteinander zu vergleichen. Der Umbau zu einem inklusiven Schulsystem mit dem gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern und einer effektiven Lehrerfortbildung müsse forschend begleitet werden.

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