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Gericht lehnt Antrag auf Verlegung ab

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NSU-Prozess
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Schauplatz des NSU-Prozesses: Der Gerichtssaal 101 im Münchener Oberlandesgericht. Foto: Peter Kneffel Foto: dpa

München (dpa) - Im NSU-Prozess hat das Gericht den Antrag auf Aussetzung des Verfahrens und eine Verlegung der Verhandlung in einem größeren Sitzungssaal abgelehnt.


Der Grundsatz der Öffentlichkeit gebiete es nicht, die Verhandlung in einen größeren Saal zu verlegen, sagte der Vorsitzende Richter Manfred Götzl. »Strafverfahren finden in, aber nicht für die Öffentlichkeit statt«, sagte Götzl unter Berufung auf die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

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Die Verteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe hatten die Verlegung beantragt. Sie argumentierten, die Beteiligten und die Vertreter der Öffentlichkeit könnten »das prozessuale Geschehen nicht hinreichend verfolgen«.

Pressemitteilung zur Anklageerhebung