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Gemeinsam für das Miteinander

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Demo
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In Dresden haben Zehntausende Menschen für eine offene und bunte Gesellschaft demonstriert. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Unteilbar - dieses Wort kennen viele wahrscheinlich aus dem Mathe-Unterricht. Die Zahlen 5 oder 7 zum Beispiel lassen sich nicht durch andere ganze Zahlen teilen.


Am Wochenende hatte das Wort aber eine andere Bedeutung als beim Rechnen. Da ging es unter anderem um die Unteilbarkeit der Menschenrechte.

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Unteilbar bedeutet in dem Fall: Alle Menschen sind frei und vor dem Gesetz gleich. Genau dafür haben am Samstag sehr viele Menschen demonstriert. Mindestens 35 000 Leute gingen mit bunten Fahnen und Spruchbändern auf die Straße. Und zwar in Dresden, der Hauptstadt des Bundeslandes Sachsen.

Gerade in dieser Gegend versammelten sich in letzter Zeit immer wieder Leute, die anderer Meinung sind. Diese Leute wollen zum Beispiel nicht, dass Geflüchtete in Deutschland aufgenommen werden. Diesen Leuten wollten die Demo-Teilnehmer am Samstag zeigen: Wir sind alle eine Gemeinschaft und helfen uns gegenseitig. Wir lassen uns nicht spalten.

Viele Gruppen und Personen hatten zu der bunten Demo aufgerufen. Kirchen, Vereine, Gewerkschaften - sie alle schlossen sich zusammen und luden Leute ein. Und so durchquerte schließlich ein kilometerlanger Zug von Menschen die Innenstadt. Um sich für Vielfalt und gegen Fremdenfeindlichkeit einzusetzen.

Ein ganz schön starkes Zeichen bei sooo vielen Leuten! »Wir sind überwältigt: Die Unteilbar-Demonstration hat sich über die gesamte Strecke durch das Stadtzentrum gezogen«, sagte eine Sprecherin. Die Menschen seien nicht nur aus Dresden und ganz Sachsen gekommen. Sondern aus vielen Teilen Deutschlands!

Aufruf für die Demo in Dresden