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Gelungener Einstand für Sachenbacher-Stehle

Eine Woche Strapazen mussten die Biathlondamen des Deutschen Skiverbandes (DSV) bei der diesjährigen Sommer- Leistungskontrolle auf sich nehmen. 23 Damen vom C- bis zum A-Kader nahmen diesmal daran teil, lediglich Andrea Henkel (USA-Aufenthalt) und Tina Bachmann fehlten.

Vor allem die B-Kader-Athletinnen Nadine Horchler und Carolin Henneck zeigten sich bereits in sehr guter Form. Doch zur Überraschung vieler entschied »Neu-Biathletin« Evi Sachenbacher-Stehle die Leistungskontrolle für sich, wobei die ehemalige Skilangläuferin aus Reit im Winkl auch bei den Schießübungen keineswegs »durchgereicht« wurde.

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Der erste Ausdauerbewerb war der Berglauf nach Kühroint, dem Stützpunkt der Bundespolizei. Miriam Gössner gewann den Lauf über eine Strecke von 5,8 Kilometer mit 550 Höhenmeter. Zwölf Sekunden Rückstand wies Evi Sachenbacher-Stehle im Ziel auf. Beim Roller-Schub-Bewerb zum Hochschwarzeck über 3,4 Kilometer gab die Reit im Winklerin klar den Ton an und gewann vor Nadine Horchler.

Am nächsten Tag musste mit dem Rennrad eine Strecke von 10,2 Kilometer bei 555 Höhenmeter absolviert werden. Start war in der Engedey und das Ziel der Parkplatz am Hochschwarzeck. Die mit Abstand schnellste Zeit mit 28:55 Minuten erreichte hier Miriam Gössner vor Evi Sachenbacher-Stehle.

Für die Schießeinlagen am Sillberg hatten sich die Trainer etwas Besonderes einfallen lassen, um die Damen annähernd unter Wettkampfdruck zu setzen. Immer zehn Teilnehmerinnen mussten unter Zeitdruck gegeneinander antreten. Das Ergebnis im Einzel- und Staffelschießen fiel zum Teil überraschend aus. Hier standen die C-Kader-Angehörigen den Arrivierten kaum nach.

Den 3000-Meter-Lauf entschied, wie in den Jahren zuvor, Juliane Döll in 10:11 Minuten für sich. Ihr am nächsten kamen Evi Sachenbacher-Stehle (10:16) und Miriam Gössner (10:37). Mit den Skirollern ging es danach auf das Roßfeld. Die anspruchsvolle, 6,7 Kilometer lange Distanz wies 570 Höhenmeter auf. Gelaufen wurde in klassischer Technik. Evi Sachenbacher-Stehle war hier wieder klar die Beste vor Carolin Hennecke.

Beim Ruderwettbewerb auf dem Chiemsee war nicht die Kraft entscheidend, sondern insbesondere die Technik. Mit dem ungewohnten Sportgerät kam Nadine Horchler am besten zurecht. Sie lag am Ende klar vor ihrer Schwester Karolin Horchler.

In der Gesamtwertung siegte Evi Sachenbacher-Stehle, die vor allem in den Ausdauerdisziplinen eine überzeugende Vorstellung ablieferte. Auf Rang zwei und drei folgten Nadine Horchler und Juliane Döll. hw