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Gegen den Wind starten und landen

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Piloten versuchen, mit den Flugzeugen immer gegen den Wind zu starten. Foto: Boris Roessler/dpa Foto: dpa

Puh, so ein Wind! Wenn er von hinten kommt, ist das beim Fahrradfahren super. Man saust viel schneller. Kommt der Wind aber von vorn, ist das Radeln superanstrengend. Die meisten Leute würden lieber auf kräftigen Gegenwind verzichten.


Anders ist das auf dem Flughafen. Beim Starten und Landen ist Gegenwind genau richtig. Denn der hilft bei beidem. Deswegen fliegen die Flugzeuge wenn möglich so, dass der Wind von vorne kommt. Startet ein Flugzeug, bekommt es durch den Gegenwind mehr Auftrieb. Es kann also schneller aufsteigen. Landet ein Flugzeug, kommt der Wind von vorn und bremst die Landung. Praktisch, oder?

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Übrigens: Weht an einem Flughafen der Wind oft aus Westen, wird die Landebahn in Ost-West-Richtung gebaut. Bei Westwind starten die Flugzeuge Richtung Westen. Wenn sich der Wind dreht, dann wird die Richtung geändert, die die Flugzeuge nehmen. Sie starten dann Richtung Osten. Profis nennen das Betriebsrichtung.

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