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Freilassing: Unerlaubte Einreisen verhindert - Bundespolizei nimmt sechs Personen fest

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Freilassing: Unerlaubte Einreisen verhindert - Bundespolizei nimmt sechs Personen fest
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Foto: Bundespolizei

Schwarzbach – Am Donnerstag (10. Januar) hat die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen gleich mehrere Personen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise festgenommen. Unter ihnen befand sich ein Albaner, gegen welchen ein Einreiseverbot bestand.  

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Am frühen Donnerstagmorgen haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der A8 einen Reisebus mit mazedonischer Zulassung angehalten. Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten bei vier Mazedoniern fest, dass diese einen längerfristigen Aufenthalt in Deutschland planten. Das dafür erforderliche Visum konnten sie nicht vorweisen. Die Bundespolizei nahm die Personen wegen des Verdachts der versuchten unerlaubten Einreise fest und brachte sie zur Dienststelle nach Freilassing.

Am Nachmittag kontrollierten die Freilassinger Fahnder dann einen Pkw mit deutscher Zulassung. Der Beifahrer, ein 39-jähriger Albaner, konnte sich zwar mit einem gültigen albanischen Reisepass ausweisen, gab aber gegenüber den Beamten an, dass er in Deutschland arbeiten möchte. Den für eine Arbeitsaufnahme notwendigen Aufenthaltstitel besaß er nicht. Auch ihn nahm die Bundespolizei wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise fest und er musste den Beamten zur Inspektion folgen.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte die vier Mazedonier und den Albaner wegen versuchter unerlaubter Einreise nach Deutschland an und verweigerte ihnen die Einreise. Sie wurden noch am selben Tag an die österreichischen Behörden übergeben.

Am frühen Donnerstagabend hielten Bundespolizisten an der Kontrollstelle Schwarzbach einen Reisebus mit albanischer Zulassung an. Bei der Identitätsfeststellung der Reisenden schlug bei einem 32 Jahre alten Albaner der Polizeicomputer Alarm. Gegen den Mann bestand ein aktuelles Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland. Eine deutsche Ausländerbehörde wies den albanischen Staatsangehörigen Ende des Jahres 2013 aus Deutschland aus und belegte ihn mit einer Einreisesperre von sechs Jahren. Die Bundespolizei nahm den 32-Jährigen fest und brachte auch ihn zur Dienststelle.

Die Bundespolizisten zeigten den Mann wegen der versuchten unerlaubten Einreise aufgrund des bestehenden Einreiseverbotes an. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen verweigerten die Beamten ihm die Einreise und wiesen ihn nach Österreich zurück. Bundespolizeiinspektion Freilassing