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Freilassing: 24 unerlaubte Einreisen verhindert

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Foto: Bundespolizei

Freilassing – Am vergangenen Wochenende (25.-27. Januar) hat die Bundespolizei bei den Grenzkontrollen in Schwarzbach, am Bahnhof Salzburg und in Freilassing insgesamt 24 Personen wegen der versuchten unerlaubten Einreise nach Deutschland festgenommen. Unter ihnen befand sich auch ein bulgarischer Staatsangehöriger, dem bereits in Deutschland das Recht auf Freizügigkeit aberkannt wurde. Dem Großteil der festgestellten Migranten verweigerte die Bundespolizei die Einreise nach Deutschland und wies sie nach Österreich zurück. 

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Am Samstagmittag (26. Januar) haben Bundespolizisten an der Grenzkontrollstelle Schwarzbach auf der A8 einen Kleinbus mit bulgarischer Zulassung angehalten. Bei der Überprüfung der Insassen stellten die Beamten bei einem 32-jährigen Bulgaren fest, dass er die Bundesrepublik Deutschland nicht mehr betreten darf. Der Grund war für die Fahnder nach der Prüfung im polizeilichen Fahndungsbestand schnell ersichtlich. Ein deutsches Ausländeramt erkannte dem Bulgaren sein europäisches Freizügigkeitsrecht ab. Der 32 Jahre alte Mann trat in der Vergangenheit mit mehreren Diebstahlsdelikten, darunter auch als Mitglied einer Diebstahlsbande, polizeilich in Erscheinung.

Nach diversen Gefängnisaufenthalten zwischen den Jahren 2013 und 2017 wurde er nach Bulgarien ausgewiesen. Der er trotz des Einreiseverbotes für Deutschland nun erneut versuchte in die Bundesrepublik zu gelangen, bestand gegen ihn der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise. Die Bundespolizisten nahmen ihn fest, zeigten den 32-Jährigen an und übergaben ihn noch am selben Tag nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen den österreichischen Behörden.

An diesem Wochenende (25.-27. Januar) versuchten neben dem Bulgaren noch 23 weitere Personen unerlaubt einzureisen. Die Bundespolizei Freilassing nahm die aus Albanien, Afghanistan, Nigeria, Serbien, Indien und Kamerun stammenden Personen fest und zeigte sie an. Lediglich zwei Personen stellten gegenüber der Bundespolizei ein Schutzersuchen. Diese übergab die Bundespolizei an das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Die 21 anderen Migranten wiesen die Bundespolizisten nach Österreich zurück.

Pressemeldung der Bundespolizei Freilassing

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