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Frei verlässt Basel mit Tor und Faserriss

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Alexander Frei verlässt zum letzten mal den rasen als Fußball-Profi. Foto: Georgios Kefalas Foto: dpa

Basel (dpa) - An seinem ersten Arbeitstag in Luzern wird Alexander Frei nicht gleich krank machen, auch wenn die Wade mächtig zwickt.


Nur einen Tag nach seinem bewegenden wie ungewöhnlichen Abschied als Fußball-Profi beim FC Basel beginnt der Schweizer Ausnahmestürmer seinen neuen Job als Sportchef beim FC Luzern - und das mitten im Saisonendspurt.

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Der letzte Auftritt beim Sieg im St. Jakob Park bot reichlich Drama. Erst gelang Frei gegen den FC Zürich ein sehenswertes Freistoßtor. Kurz nach dem Treffer humpelte der 33-Jährige mit Verdacht auf Muskelfaserriss vom Platz - begleitet von den Ovationen der Fans. Die Schmerzen waren aber erträglich. «Für die geile Zeit Dangge Basel», stand auf Freis T-Shirt. 107 Basler Vereinsmitarbeiter hatten vor dem Spiel Spalier gestanden, pro Frei-Tor einer.

Während Basel um nationale Meisterehren kämpft und im Halbfinale der Europa League den großen FC Chelsea fordert, stürzt sich der frühere Dortmunder Bundesliga-Profi (74 Spiele/34 Tore) in die neue Aufgabe in Luzern. Dort heißt es Abstiegskampf statt Titelfeier. Doch Frei denkt perspektivisch: «Ich war jetzt 16 Jahre Profi. Nun beginnt ein neues Kapitel. Wenn dieses ebenfalls 16 Jahre andauert, wäre dies sicher nicht schlecht.»