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Frau beobachtet Steinschlag und Absturz – Bergwachten finden totes Gamskitz

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Schneizlreuth: Frau beobachtet Steinschlag und Absturz – Bergwachten und Heli im Einsatz
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Foto: Leitner, BRK BGL

Schneizlreuth – Ein möglicher Absturz eines Bergsteigers an der Ostseite des Ristfeuchthorns wurde den Bergwachten am Samstagvormittag von einer Zeugin gemeldet. Umgehend rückten die Retter und ein Hubschrauber an die Einsatzstelle aus.


Nach Angaben der Einsatzkräfte hatte eine Frau gegen 9.15 Uhr im unteren Teil des Steigs beobachtet, wie unmittelbar vor ihr ein Felsbrocken und »irgendetwas mit Beinen« über den Steilhang nach unten abgestürzt war und sofort einen Notruf bei der Leitstelle Traunstein abgesetzt.

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Diese schickte daraufhin die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger sowie die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« zum Ristfeuchthorn.

Die Besatzung des Helikopters flog den Steig, die Felswände und den Bergwald auf der Ostseite des Ristfeuchthorns ab, konnte aus der Luft aber weder den Steinschlag noch den vermeintlich abgestürzten Bergsteiger finden.

Einsatzkräfte der Bergwacht stiegen sodann vom Gasthaus Schneizlreuth über den Normalweg zu Fuß auf und fanden ein totes, nur rund zwei Wochen altes Gamskitz, das offensichtlich durch oder mit dem Steinschlag abgestürzt war. Sie informierten den zuständigen Jäger und brachen die weitere Suche ab. 14 Frauen und Männer der Bergwacht waren rund eine Stunde lang im Einsatz.

red/BRK BGL