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Franz Rasp tritt wieder an

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Franz Rasp möchte auch in der nächsten Legislaturperiode Bürgermeister von Berchtesgaden sein. Seine Parteikollegen der CSU stehen voll und ganz hinter ihm. Foto: privat

Berchtesgaden (csu) – Bei der Nominierungsversammlung des CSU-Ortsverbandes Berchtesgaden für die Kommunalwahl im Jahre 2014 wurde der amtierende Marktbürgermeister Franz Rasp mit hundert Prozent Zustimmung zum Bürgermeisterkandidaten für die CSU-Berchtesgaden gewählt.


Hermann Lochschmied, Fraktionsvorsitzender der CSU im Gemeinderat Berchtesgaden, ließ die letzte Legislaturperiode Revue passieren. Mit dem Marktbürgermeister Franz Rasp habe ein ganz neuer Geist ins Rathaus Berchtesgaden Einzug gehalten, so Lochschmied. Viele Themen und Strukturreformen seien in der letzten Legislaturperiode angepackt worden. Ein besonderer Verdienst von Franz Rasp sei es, dass alle Entscheidungsprozesse offen und transparent kommuniziert wurden. »Gemeinsam mit dem Gemeinderat und der Verwaltung im Rathaus ist es dabei gelungen, Berchtesgaden auf einen sehr guten Weg zu bringen«, so Lochschmied. Als Beispiel hierfür nannte er das Hotel »Edelweiß«, das nur durch das große Engagement und der Fachkompetenz des Bürgermeisters Franz Rasp so, wie es heute den Markt Berchtesgaden bereichert, erst möglich geworden ist. Er hoffe, dass dieser neue und sehr positive Wind auch weiter durch Berchtesgaden weht und schlug Franz Rasp als Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters vor.

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Der Ortsvorsitzende der CSU-Berchtesgaden, Sebastian Rasp, ergriff danach das Wort. Es sei eine Premiere für den CSU-Ortsverband Berchtesgaden, dass erstmalig ein amtierender CSU-Marktbürgermeister sich der Wiederwahl stellt, so Rasp. Man könne zu Recht stolz darauf sein, was in den letzten Jahren für Berchtesgaden geleistet worden ist und werde daher selbstbewusst in den Kommunalwahlkampf 2014 gehen. Dennoch sei die nötige Demut angebracht, denn Berchtesgaden befindet sich zwar auf dem richtigen Weg, ist aber noch lange nicht am Ziel angelangt. Diese Kommunalwahl sei und werde kein Selbstläufer, merkte der Ortsvorsitzende an.

Wie sehr Franz Rasp auch über die Gemeindegrenzen hinaus geschätzt werde, bestätigte die CSU-Kreisvorsitzende Michaela Kaniber. Das Wort des Marktbürgermeisters Franz Rasp habe großes Gewicht in der Kreis-CSU. Für Kaniber ist die positive Stimmung, die von Berchtesgaden aus in den ganzen Landkreis ausgehe, ganz klar mit dem Namen Franz Rasp verbunden. Sie hoffe auf ein starkes Signal für den Kandidaten bei der anstehenden Nominierungswahl. Wahlleiter Josef Renoth erteilte nun dem Kandidaten das Wort. In einem kurzen Statement gab Franz Rasp einen Rückblick sowie einen Einblick in seine Ziele für die nächsten sechs Jahre, sollte er wiedergewählt werden. »Sein größter Erfolg in den letzten sechs Jahren sei nicht das Hotel »Edelweiß«, sondern die Geburt seiner Tochter Maria gewesen«, so der amtierende Bürgermeister. Diese Verwurzelung in der Familie und deren Rückhalt gebe ihm die Kraft, sich weiter voll und ganz der Entwicklung Berchtesgadens zu widmen. Unter dem Motto »Lebenswertes Berchtesgaden« soll seine nächste Amtszeit stehen. Vieles sei schon auf den Weg gebracht, aber zum Beispiel soll neben der Jugendarbeit die Seniorenarbeit weiter intensiviert werden, um die älteren Menschen in Berchtesgaden noch besser zu betreuen. Ebenso bleibe die Unterstützung des Ehrenamtes zentrales Thema. »Ohne unsere Vereine wären wir arm dran«, so Rasp.

Die Strukturen in der Verwaltung des Marktes Berchtesgaden wurden gestrafft, um auch zukünftig ein Höchstmaß an Service für die Bürgerinnen und Bürger zu bieten, schließlich sei die Gemeinde Dienstleister für alle Bürgerinnen und Bürger. Die Haushaltskonsolidierung müsse weiter vorangetrieben werden. Die Interkommunale Zusammenarbeit sei ein zentrales Thema so Rasp, das weiter intensiviert werden soll. Die Grundlagen seien hier mit der gemeinsamen Flächennutzungsplanung aller Talkesselgemeinden gelegt. Auch der Tourismus ist für Rasp eine Hauptaufgabe in der nächsten Legislaturperiode. Er habe klare Vorstellungen, wie es im Zweckverband Tourismusregion Berchtesgaden-Königssee weitergehen müsse, so der Bürgermeister.

Nach den Ausführungen des Bürgermeisters leitete der Wahlleiter Renoth zum geheimen Wahlvorgang über. Franz Rasp wurde mit 100 Prozent der Stimmen zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2014 gewählt. Franz Rasp nahm die Wahl an, welche die Versammlung mit großem Applaus quittierte.

Nach Abschluss des Wahlvorganges übernahm der Ortsvorsitzende Sebastian Rasp wieder das Wort und führte durch den restlichen Teil der Nominierungsversammlung.