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Forscher helfen Papageien mit dem Nachwuchs

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Michael Lierz mit Kakapo
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Forscher helfen den Kakapos, Nachwuchs zu bekommen. Foto: Deidre Vercor/DOC/dpa Foto: dpa

Kakapos haben zwar Flügel, sind aber immer zu Fuß unterwegs. Die grünen Papageien können nicht fliegen. Das brauchten sie ursprünglich auch nicht: In ihrer Heimat Neuseeland hatten sie keine Fressfeinde. Doch irgendwann brachten Menschen räuberische Tiere mit nach Neuseeland, wie etwa Ratten, Marder und Katzen. Diese erbeuteten Kakapos und fraßen ihre Eier.


Vor einigen Jahren wären die Kakapos deshalb beinahe ausgestorben. Doch dann fanden Tierschützer noch einige von ihnen. Zusammen mit Forschern starteten sie ein Programm, um die Papageien zu retten. Sie helfen ihnen unter anderem bei der Paarung.

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Jeder Kakapo hat einen Sender, der zeigt, wo der Vogel ist. Ist ein Weibchen paarungsbereit, wählen die Forscher ein passendes Männchen aus. Sie fangen es, nehmen seinen Samen und bringen den zu einem Weibchen. Das braucht Zeit: Oft müssen die Forscher viele Stunden laufen, ehe sie einen Kakapo gefangen haben. Doch es lohnt sich: Schon Dutzende Küken sind so geschlüpft! Heute gibt es wieder 142 Kakapos.