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Fledermäuse wiegen und messen

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Eine Fledermaus in einer Hand
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Eine Bechstein-Fledermaus wird untersucht. Foto: Andreas Arnold/dpa Foto: dpa

Ein Mann hält eine Antenne in die Luft und läuft damit durch einen Wald im Bundesland Hessen. Er ist ein Forscher auf der Suche nach einer Fledermaus.


Sie hat einen winzigen Sender im Fell. Dadurch kann man sie mit der Antenne finden.

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Die Antenne zeigt: das Tier schläft in einer kleinen Höhle in einem Baum. Meist leben mehrere Weibchen in solchen Höhlen.

»Sie sind hübscher, als die meisten Menschen denken«, sagt der Forscher. In dieser Nacht will er die Tiere fangen, um sie zu untersuchen. Er sagt: Je mehr man über sie weiß, desto besser kann man sie schützen.

Zum Fangen stülpt er ein Netz über die Höhle. Als es dunkel wird, fliegen die Fledermäuse aus der Höhle in das Netz. Nun werden sie unter anderem gemessen und gewogen. Zur Wiedererkennung werden sie mit einem kleinen Reif markiert, einer Art Ring. So kann der Forscher sehen, wie sich die Tiere entwickeln. Zum Beispiel, ob sie größer werden. Nach der Untersuchung dürfen die Fledermäuse dann in den nächtlichen Wald entschwinden.