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Flächendeckender Impfstart bei Bayerns Hausärzten

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Coronavirus - Impfung in Hausarztpraxis
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Ein Arzt zieht in einer Hausarztpraxis eine Spritze mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech auf. Foto: Sebastian Gollnow/dpa Foto: dpa

Ein kurzer Pieks im Kampf gegen die Pandemie: Manche Hausärzte verabreichen schon Spritzen gegen das Coronavirus. Nun starten die Impfungen im ganzen Freistaat.


München (dpa/lby) - Rund 8500 Praxen in Bayern sollen am Mittwoch mit dem Impfen gegen das Coronavirus beginnen. Mit dem flächendeckenden Impfstart bei Haus- und Fachärzten starte eine neue Zeitrechnung im Kampf gegen Covid-19, betonte die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB).

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Nach der ersten Impfung in der Praxis sollen sich die Patienten aus dem Online-Portal BayIMCO abmelden, erinnerte die KVB. So soll vermieden werden, dass die Geimpften doppelt kontaktiert werden.

Zum Start der Kampagne am vergangenen Mittwoch hatten sich mehr als 12 000 Menschen in Praxen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Ärzte könnten ihren Patienten mögliche Ängste nehmen, sie persönlich beraten und die Nachsorge betreuen, hatte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) betont.

Weil zunächst nicht genug Impfdosen zur Verfügung standen, konnten vergangene Woche erst 1635 Praxen mit dem Impfen beginnen. Die Zahl der gelieferten Impfdosen werde sich nun deutlich erhöhen, kündigte die KVB an. »Wir hoffen, dass die Impfzusagen der Hersteller in Zukunft eingehalten werden, da die Impfstofflieferungen bis auf weiteres der Flaschenhals der Impfkampagne bleiben.«

© dpa-infocom, dpa:210407-99-109220/2

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