Fit für die Suche im Internet

Ein Kind am Laptop
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Ein Mädchen sitzt vor ihrem Laptop. Die Website «Google» ist geöffnet. Foto: picture alliance / dpa Foto: dpa

Informationen ins Internet stellen kann theoretisch jeder. Deshalb ist es manchmal schwer herauszufinden, was stimmt und was nicht. Da heißt es: Genau hinsehen und ein paar Regeln beachten.


Wenn du im Internet liest, dass Katzen grün sind, dann weißt du: Das ist Quatsch. Doch auf welche Informationen aus dem Netz kannst du dich verlassen? Folgende Tipps helfen dir bei der Info-Suche, etwa für dein nächstes Referat.

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Die Suche: Am besten suchst du mit speziellen Suchmaschinen für Kinder, zum Beispiel mit www.blinde-kuh.de oder www.fragfinn.de. Eine Expertin rät zudem: »Nie einen kompletten Satz eingeben, sondern nur Begriffe. Und auf die Rechtschreibung achten.«

Verlässliche Seiten erkennen: Meist werden dir bei der Suche viele Treffer angezeigt. Die Expertin warnt: »Die ersten Treffer sind nicht die besten.« Denn das sind oft Werbeanzeigen. Bei genauem Hinschauen siehst du, dass das auch dabei steht. Bei allen Seiten solltest du dich zudem fragen: Ist der Aufbau übersichtlich? Funktionieren die Links? Wenn nicht, könnte die Seite veraltet oder mit wenig Sorgfalt erstellt worden sein. Auch Rechtschreibfehler weisen auf unzuverlässige Seiten hin.

Meinungen von Tatsachen unterscheiden: Im Internet stehen nicht nur eindeutige Wahrheiten oder klare Lügen. Ein Text oder Video kann auch die Meinung einer einzelnen Person darstellen. Fachleute haben jetzt herausgefunden: Meinungen und Tatsachen zu unterscheiden fällt Schülerinnen und Schülern in Deutschland oft schwer. Nur knapp die Hälfte der befragten 15-Jährigen sagte, dass ihnen diese Unterscheidung in der Schule beigebracht wird. Du solltest Texte deshalb sehr kritisch lesen und die Informationen auf einer anderen Seite überprüfen.

Informationen vergleichen und Quellen prüfen: »Grundsätzlich ist die Empfehlung ein oder zwei weitere Quellen hinzuziehen«, rät die Expertin. Quellen sind unter anderem Internetseiten, Bücher oder Artikel. Ein weiterer Tipp: Seiten von wissenschaftlichen Instituten, der Regierung oder Fachleuten sind in der Regel vertrauenswürdig.

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