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Firmung mit einem Selfie

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Berchtesgaden: Firmung mit einem Selfie – Wallfahrt zum Ettenberg
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Firmung in der Pfarrkirche St. Johann Nepomuk in Winkl. (Foto: Jürgen Waßmuth)

Berchtesgaden – Gleich drei Firmungen haben am Freitag im Stiftsland stattgefunden. Für die Jugendlichen war es in diesem Jahr Corona-bedingt nicht einfach, sich auf dieses Fest vorzubereiten. Kaplan Josef Raufer und Pastoralreferent Martin Kienast hatten sich zusammen mit ihren Gruppenleiterinnen viele Möglichkeiten überlegt, um das Christsein erfahrbar zu machen.


Neben Gruppenstunden, Online-Glaubenskursen und besonderen Gottesdiensten (Taizé-Gebete oder Berggottesdienst) machten einige eine Wallfahrt zum Ettenberg, andere gestalteten eine Feuerstelle im Pfarrgarten Bischofswiesen und viele nahmen gemeinsam mit ihrem Paten an einem Aktionstag in Bischofswiesen teil. Zur Freude von allen konnte die Firmung, die im Juli noch abgesagt werden musste, gefeiert werden. Weihbischof Rupert Graf zu Stolberg spendete in der Stiftskirche 24 jungen Christen das Sakrament der Firmung. Die biblischen Lesungen von der Berufung des Propheten Samuel und dem Gang Jesu auf dem Wasser bildeten die Grundlage für die Predigt.

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Dabei ging der Bischof den Fragen »Wer bestimmt mein Leben?« oder »Woran orientiere ich mich?« nach. Zeitgleich firmte Pfarrer Dr. Thomas Frauenlob in der Pfarrkirche St. Andreas 25 Jugendliche. Überrascht waren die Gottesdienstbesucher, als Pfarrer Frauenlob ein Selfie mit den Kirchenbesuchern machte.

Die Auflösung zu dieser Aktion gab es in der Predigt: Im Glauben geht es nicht darum, sich selber in den Mittelpunkt zu stellen, sondern sich auf Gott auszurichten und auf seine Kraft und sein Wirken zu vertrauen.

Und auch in Winkl empfingen 35 junge Erwachsene die Firmung. Für Monsignore Sauer aus dem Erzbistum Freiburg war es eine große Ehre, auf dem Platz der Begegnung den Firmgottesdienst zu feiern. Er ermutigte die Firmlinge, die Herausforderungen der Seligpreisungen im Leben zu verwirklichen. Auch wenn diese in vielen Situationen eine Zumutung für alle sind.

Die Jugendlichen bekannten in allen drei Firmfeiern ihren Glauben und empfingen – von ihren Paten begleitet – das Sakrament der Firmung durch die Salbung mit Chrisam. fb

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Die Jugendlichen erhielten das Sakrament der Firmung. (Foto: privat)