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Finalwochenende für heimische Judoka

Die Ligakämpfe des Bayerischen Judo-Bundes sind bereits abgeschlossen und auch die Regionalliga hat die Saison inzwischen beendet. Für den TuS Traunreut heißt es dennoch an diesem Wochenende nochmals: volle Konzentration. Heute geht es für die Judoka aus der Industriestadt um den Aufstieg in die Landesliga.

Neben Gastgeber DJK Eichstätt sind noch der ESV Ingolstadt, der TuS Bad Aibling und der TuS Traunreut qualifiziert. Allerdings hat Bad Aibling inzwischen seinen Verzicht auf eine Teilnahme erklärt. Aufgrund fünf fehlender Leistungsträger könne keine konkurrenzfähige Mannschaft gestellt werden, hieß es zur Begründung. Die Enttäuschung an der Mangfall ist jetzt natürlich groß.

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Nord-Meister Eichstätt, der die Saison ohne Niederlage überstanden hat, ist leicht favorisiert. »Wenn Eichstätt voll besetzt ist, ist die Mannschaft kaum zu schlagen« weiß auch Traunreuts Abteilungsleiter Volker Weberpals, dessen Team in Eichstätt keinesfalls nur Punktelieferant sein will. Man habe gerade gegen das Spitzenteam aus Bad Aibling im Ligakampf vor zwei Wochen gezeigt, wie stark die Mannschaft ist. »Mit der derzeitigen Motivation bei uns ist alles möglich.«

Beim TSV Teisendorf findet am morgigen Sonntag um 11 Uhr in der Schulturnhalle das Finale der Jugendliga statt, für das sich acht junge Teams qualifiziert haben. Aus der Region sind die Kampfgemeinschaft ASV Strub/TSV Teisendorf als Erstplatzierter der Süd-Liga, sowie die KG Palling-Freilassing und die KG Aibling-Grassau-Ostermünchen dabei. Favorisiert sind aus der Liga Mitte der JV Ammerland-Münsing und aus der Liga Nord die KG Moosburg-Neufahrn-Freising. Daneben dürfen auch der 1. SC Gröbenzell und der TSV Grafing mit starken Teams erwartet werden.

Im Einsatz werden außerdem wieder Jugendliga-Kampfrichter der Vereine sein, die gegen den Kampfrichtermangel im Bezirk Oberbayern herangezogen werden sollen. Heuer fällt diese Aufgabe auch Betreuern zu, die als Kampfrichter mit auf der Matte stehen. awi